Obwohl er sich hinter einer Hecke versteckt hatte, konnte die Schweinfurter Polizei einen Drogendealer dingefest machen.
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Die Polizei fand bei Wohnungsdurchsuchungen über acht Kilogramm Marihuana, Haschisch, Amphetamin sowie Ecstasy-Tabletten. Zwei Tatverdächtige sitzen nun in Untersuchungshaft.

Zwei Tatverdächtige in Haft

Polizei findet Drogen und Waffen in Wohnungen in Hersfeld-Rotenburg - Auch Erdbunker als Versteck

Die Kriminalpolizei Bad Hersfeld hat am Dienstag und Donnerstag Wohnungen von elf Tatverdächtigen durchsucht. Dabei beschlagnahmten die Beamten unter anderem acht Kilogramm Drogen. Zwei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft.

Bad Hersfeld - Unterstützt von Polizeibeamten aus ganz Hessen durchsuchten die Ermittler der Kriminalpolizei Bad Hersfeld - auf Grundlage von Durchsuchungsbeschlüssen der Amtsgerichte Fulda und Darmstadt - mehrere Wohnungen in Bad Hersfeld/Neuenstein, Bebra und Darmstadt. Dabei stellten die Polizisten insgesamt über acht Kilogramm Marihuana, Haschisch, Amphetamin sowie Ecstasy-Tabletten, verschiedene Waffen, eine niedrige fünfstellige Summe Bargeld und weitere Beweismittel sicher, gab das Polizeipräsidium Osthessen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Fulda bekannt. Einen Großteil der Betäubungsmittel entdeckten die Beamten in einem Erdbunker in einem Waldgebiet bei Neuenstein.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob den Tatverdächtigen auf Grundlage dieser Erkenntnisse weitere Straftaten zugeordnet werden können. Ein sichergestellter Schreckschussrevolver und ein Teleskopschlagstock konnten bereits einem schweren Raub in Neuenstein aus dem Jahr 2017 zugeordnet werden.

Bad Hersfeld: Drogen und Waffen in Wohnungen gefunden - Haben Tatverdächtige weitere Straftaten begangen?

Drei im Zusammenhang mit diesen Durchsuchungen festgenommene Personen, ein 27-jähriger Mann aus Neuenstein, ein 28-jähriger Bad Hersfelder sowie eine 23-jährige Bad Hersfelderin, wurden am Mittwoch der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Bad Hersfeld vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda gegen alle drei Tatverdächtigen Haftbefehle wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln.

Die beiden Männer, die auch mit dem Raub aus dem Jahr 2017 in Verbindung gebracht werden, wurden im Anschluss in eine hessische Justizvollzugsanstalt gebracht. „Der Haftbefehl gegen die 23-Jährige wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt“, heißt es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Osthessen abschließend. Wie Staatsanwältin Christine Seban auf Nachfrage unserer Zeitung sagte, gibt es keinen Zusammenhang mit den Wohnungsdurchsuchungen im Kreis Fulda und im Vogelsberg am Freitagmorgen, 5. Februar. (sec)

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