Sperrung Polizei
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Nachdem ein Lkw gegen eine Betonleitwand gekracht ist, musste die A7 zeitweise gesperrt werden. (Symbolbild)

Unfall bei Bad Hersfeld

Lkw schleudert über A7 und kracht in Betonleitwand - Fahrer leicht verletzt

Ein Lkw ist am Dienstag, 12. Januar, gegen 21.05 Uhr auf der A7 quer über die Fahrbahn geschleudert und mit dem Führerhaus gegen eine Betonleitwand gekracht. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Bad Hersfeld - Ein 36-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Kreis Hattingen (Nordrhein-Westfalen) fuhr laut Polizei mit seinem Sattelzug auf dem ersten Fahrstreifen der dreispurigen Bundesautobahn 7 vom Autobahndreieck Kirchheim kommend in Richtung Kassel (Hessen). Zwischen den Anschlussstellen Hersfeld (West) und Homberg (Efze) verlor er in einer langgezogenen Rechtskurve „vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in dortigen Gefällebereich die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern“, so die Polizei.

Lkw schleudert über A7 und kracht gegen Betonleitwand - Fahrer leicht verletzt

Der 36-Jährige schleuderte mit seinem Sattelzug über die gesamte Fahrbahn und kollidierte mit seinem Führerhaus mit der Betonleitwand am linken Fahrbahnrand, erklärt die Polizei in der Pressemitteilung. Nach der Kollision mit der Betonleitwand sei der Lkw, nicht mehr fahrbereit, quer zur Fahrbahn zum Erliegen gekommen. (Lesen Sie hier: Winterglatte Straßen in Osthessen - Lkw kippt)

„Durch den querstehenden Sattelzug wurden alle drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kassel blockiert“, berichtet die Polizei. Der beteiligte Fahrzeugführer wurde bei dem Unfallgeschehen leicht verletzt und vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht.

A7 musste zeitweise gesperrt werden - Motoröl auf der Fahrbahn

Durch die Kollision seien sowohl der Lkw als auch die Betonleitwand erheblich beschädigt worden und an der Sattelzugmaschine Betriebsstoffe ausgetreten. Unter anderem habe sich Motoröl auf der Fahrbahn über alle drei Fahrspuren verteilt.

Die Feuerwehr Homberg (Efze) sowie die Autobahnmeisterei Hönebach hätten die Unfallstelle abgesichert und die Fahrbahn gereinigt. Die Bundesautobahn 7 musste in nördlicher Fahrtrichtung von 21.15 bis 22.30 Uhr und von 23 bis 23.30 Uhr voll gesperrt werden.

Die vollständige Freigabe der Fahrbahn erfolgte laut Polizei dann um 1 Uhr nachts nach Abschluss der gesamten Bergungsarbeiten. Der Rückstau hatte in der Spitze eine Länge von drei Kilometern. Der Sachschaden belaufe sich auf circa 85.000 Euro. (lea)

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