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Bauarbeiten an Lichtbergschule bislang ohne Verzögerungen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Eiterfeld - Die Schüler wurden aufgrund der Corona-Pandemie vor Wochen jäh in ihrem täglichen Tun ausgebremst. Doch zumindest die Arbeiter mehrerer Gewerke an der Großbaustelle der Lichtbergschule in Eiterfeld haben jetzt freie Bahn.

Von unserem Redaktionsmitglied Johannes Götze

So teilt der Landkreis Fulda als Schulträger auf Nachfrage mit, dass die Pandemie bislang keinerlei negativen Auswirkungen auf die Gesamtschule hat, die gerade schrittweise abgerissen und neu gebaut wird. Der aktuelle Zeitplan könne noch immer eingehalten werden.

Erste Maßnahmen sind bereits sichtbar: An der alten Landwirtschaftsschule ist ein Anbau entstanden, die zugehörige Wand ist durchbrochen worden. Waren hier vormals lediglich recht kleine Klassenräume verfügbar, wird dort in Zukunft die Arbeitslehre untergebracht, die dafür den entsprechend notwendigen Platz bekommt. Wenn der Umzug der Arbeitslehre in dieses Gebäude abgeschlossen ist, wird das alte Gebäude abgerissen.

Ebenfalls sichtbar ist ein Anbau an das Erdgeschoss der Förderschule. Dort findet die neue Technikzentrale ihren Platz. Noch sind im Inneren dieser Technikzentrale, die am Rande des Geländes liegt, lediglich einige Anschlüsse gelegt. Von dort erfolgt später die Versorgung für den Bestand, den Neubau und die Modulschule.

Als nächster großer Abschnitt ist der Bau des ersten Riegels vorgesehen, in den die Verwaltung voraussichtlich im Frühjahr 2022 einziehen soll. Zu diesem Zeitpunkt soll auch die Modulschule bezugsfertig sein. Diese wird an der Schulstraße neben dem Parkplatz errichtet.

Der Komplettabriss der Lichtbergschule ist als sechster Bauabschnitt erst für das Frühjahr bis Spätsommer 2022 angesetzt. Der Neubau aller Cluster inklusive des Rückbaus der Modulschule erfolgt zwischen Ende 2022 und Frühjahr 2025.

Der ursprüngliche Zeitplan wurde bereits vor Beginn der Arbeiten korrigiert: So sollte das Projekt, für das 25 Millionen Euro veranschlagt sind, eigentlich schon 2023 beendet werden. Der Neubau ist erforderlich geworden, weil die Bausubstanz der Schule so angegriffen ist, dass eine Sanierung nicht mehr sinnvoll ist. Beim Bau der Gesamtschule vor rund 45 Jahren war chloridhaltiger Werrakies verarbeitet worden. Das Salz hatte im Laufe der Jahre die Stahlkonstruktion irreparabel beschädigt.

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