V. l.: Dr. Ritter, Dr. Buchner-Fuhs, Bürgermeister Schwenk und Stadträtin Grosch. / Foto: privat

Befragung der HS Fulda: Hünfelder Jugendliche wünschen sich Treffpunkte

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Wünsch dir was! Im Rahmen des IKEK-Programms sind unter dem Titel „Jugend aktiv“ Kinder und Jugendliche nach ihren Wünschen an die Stadt befragt worden.

Ganz konkrete Vorschläge hatten die Jungen und Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren. Zudem zeigte die Umfrage, wie sehr sie sich mit ihrer Heimatstadt identifizieren.

Vorgenommen wurde die Studie von der Hochschule Fulda. Professorin Dr. Marina Ritter und Privatdozentin Dr. Jutta Buchner-Fuhs konnten den Abschlussbericht des Projektes jetzt an Bürgermeister Stefan Schwenk und Stadträtin Karin Grosch (beide CDU) übergeben.

Kritik an „Kleinkind-Spielplätzen“

Viele Teilnehmer hätten offen bekundet, dass Hünfeld eine sehr schöne und saubere Stadt sei. Ganz konkret zeigten die Kinder und Jugendlichen Mängel auf, beispielsweise an Spielgeräten, bei denen es Verletzungsgefahren geben könnte. Ein Ergebnis der Befragung war auch, dass die Spielplätze sich zu sehr an Kleinkinder orientieren. Tatsächlich würden sie auch von älteren Kindern und Jugendlichen gern als Treffpunkt genutzt. Andere Wünsche: mehr Bänke und höher montierte Schaukeln.

Der Bericht, den die beiden Wissenschaftlerinnen mit Unterstützung der Studenten Stefan Baum und Teresa Werner erstellt haben, soll in den Gremien der Stadt Hünfeld beraten werden und kann eine wertvolle Entscheidungshilfe liefern, um Projekte anzustoßen. / rdi

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