Fotos: Karl-Heinz Burkhardt

Blick in die Zukunft des Autofahrens: 16. Unternehmertreffen in Hünfeld

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Niemals stillstehen bleiben, weiter nach vorne blicken und Herausforderungen als Chancen begreifen: So lautete die Handlungsanweisung der Teilnehmer am 16. Unternehmertreffen der Stadt Hünfeld. Gastgeber war diesmal die Firma Ford Sorg, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen am Standort in Hünfeld feiert.

Von unserem Redaktionsmitglied Sabrina Mehler

Bürgermeister Stefan Schwenk (CDU) ist mit der Entwicklung Hünfelds ganz offensichtlich zufrieden. So zumindest äußerte er sich in seiner Begrüßung beim alljährlichen Unternehmertreffen im Autohaus Sorg. Die derzeitigen Rahmenbedingungen, aber auch die Perspektiven seien hervorragend, betonte er.

Dabei beruhe der Erfolg Hünfelds nicht lediglich auf Glück, sondern vor allem auf „harter, konsequenter Arbeit“. Einen wichtigen Beitrag dazu leisteten „verantwortungsbewusste Unternehmer und der Mittelstand, der in unserer Region die größte Säule des wirtschaftlichen Lebens darstellt“.

Schwenk gab aber auch zu bedenken, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Schwankungen unterworfen seien, und erwähnte insbesondere den Brexit, die Entwicklungen in der Türkei und „so manche nationale Egoismen“. Deshalb müsse Hünfeld jetzt „die Gunst der Stunde nutzen“, aber auch maßhalten, um handlungsfähig zu bleiben, wenn die äußeren Umstände nicht mehr so günstig seien.

Blick auf die Zukunft der Automobilität

In die nahe, aber auch in die ferne Zukunft blickte Ford-Geschäftsführer Dr. Klaus Sorg. In einem lebendigen, faszinierenden Vortrag skizzierte er die künftige Mobilität. Momentan gebe es 1,2 Milliarden Fahrzeuge weltweit, davon 54 Millionen in Deutschland. Bis zum Jahr 2030 werde diese Zahl um 25 Prozent zunehmen. Das führe zu vielen Fragen.

Schon heute seien die Autos „bis unters Dach mit Digitaltechnik zugepackt“. Sie seien „rollende Rechner“, erklärte Sorg. Assistenzsysteme sorgten für einen angemessenen Abstand im Stau und für das mühelose Einparken. Doch hier bleibe die Entwicklung nicht stehen: Erst kürzlich habe Ford verkündet, in fünf Jahren selbstfahrende Autos in Serie zu produzieren.

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