Eiterfeld widerspricht Hessen Mobil. / Foto: Hartmut Zimmermann

„Bodenlose Frechheit und ein Witz“ – Eiterfelder stellen sich Hessen Mobil entgegen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Eiterfeld - Mit den Stimmen aller Gemeindevertreter hat sich Eiterfelds Gemeindevertretung dagegen ausgesprochen, die Verbindung zwischen Körnbach und Arzell von einer Kreis- zur Gemeindestraße herunterzustufen. Damit lehnte die Marktgemeinde eine entsprechende Bitte von Hessen Mobil ab.

Von unserem Redaktionsmitglied Hartmut Zimmermann Hessen Mobil begründet seinen Wunsch damit, dass die K 146 auf den anderthalb Kilometern zwischen Körnbach und Arzell überwiegend von innergemeindlichem Verkehr genutzt werde und daher keine überörtliche Bedeutung mehr habe. Die Folge: Die Kreis- würde zur Gemeindestraße werden – mit der Folge, dass die Marktgemeinde Eiterfeld und nicht der Landkreis für Unterhaltung, aber auch für den Winterdienst zuständig wäre. Die Eiterfelder zeigten sich jedoch wenig begeistert darüber, mit der neuen Gemeindestraße das Anlagevermögen ihrer Kommune zu erhöhen. In der Eiterfelder Vertretung sah man in der Initiative von Hessen Mobil vor allem das Bemühen, Kosten an einen anderen Träger weiterzugeben. „Das ist eine bodenlose Frechheit und ein Witz“, regte sich SPD-Vertreter Hubert Wittner auf. Verärgert reagierten die Kommunalpolitiker auf die engen Fristen, die Hessen Mobil in seinem Schreiben setzte: Bis zum 31. August sollte der Beschluss vorliegen – in fünffacher Ausfertigung zuzustellen.

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