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Bürgermeisterwahl Haunetal: Lang bleibt wohl nicht einziger Kandidat

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Haunetal - Wenn die Haunetaler im August aufgerufen sind, einen neuen Rathauschef zu wählen, dann wird der parteilose Amtsinhaber Gerd Lang aller Wahrscheinlichkeit nach nicht der einzige Bewerber sein: Auch die CDU möchte jemanden ins Rennen schicken.

Von unserem Redaktionsmitglied Hartmut Zimmermann

„Wir wollen definitiv einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufstellen“, sagte Gemeindeverbandsvorsitzender Marius Tegl auf Anfrage unserer Zeitung. Einen Namen möchte Tegl nicht nennen: „Wir sind noch in Gesprächen“, erläuterte er. Die parteiinterne Nominierung solle dann im Mai erfolgen. „Und dann geht es mit Schwung in den Wahlkampf“, betonte er.

Einen Namen brachte hingegen Lars Stein, der stellvertretende Vorsitzende der Wählergruppe „Gemeinsam für Haunetal“ (GfH), ins Spiel. Er betont, dass die GfH schon von ihrem Selbstverständnis als freier, relativ offener Zusammenschluss nicht danach strebe, jemanden aus den eigenen Reihen zum Bürgermeister zu machen. „Wenn die CDU, wie zu hören ist, beispielsweise Timo Lübeck aufstellen würde, wäre das jemand, mit dem wir aus meiner Sicht zusammenarbeiten könnten. Das gelte aber ebenso für Amtsinhaber Gerd Lang. Dem bescheinigte Stein, nicht nur ein parteiloser, sondern auch ein „recht neutraler Bürgermeister“ zu sein. Mit beiden sei Zusammenarbeit möglich.

Keine Stellungnahme von Lübeck

Lübeck (36), Gemeindevertreter in Haunetal, hatte kürzlich mitgeteilt, den Kreisvorsitz der CDU Hersfeld-Rotenburg abzugeben – auch um sich künftig „um andere Aufgaben zu kümmern“. Zu möglichen Bürgermeister-Ambitionen lehnte er am Donnerstag eine Stellungnahme ab.

Bedeckt hielt sich in Sachen Kandidatur Haunetals SPD. Jürgen Leimert, der stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende, machte deutlich, dass seine Partei Lang nicht unterstützen werde. Man sei auf der Suche nach einer geeigneten Persönlichkeit.

Wahl am 23. August

Die Bürgermeisterwahl findet am 23. August statt. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, dann wird diese auf den 6. September terminiert. Die Amtszeit von Gerd Lang endet am 30. November. Der 62-Jährige hatte bereits öffentlich gemacht, dass er für eine zweite Amtsperiode antritt.

Lang war im September 2014 erstmals gewählt worden. Damals hatte er sich mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen Andreas Kimpel von der CDU (25,1 Prozent) und den SPD-Mann Frank Neuber (17,9 Prozent) durchgesetzt. Er wurde Nachfolger von Stefan Euler (CDU).

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