Schnipp! Bei der offiziellen Freigabe des Millionenprojekts Dimbachstraße (von links): Ulrich Hansel (Regionallbevollmächtigter Hessen Mobil), Landrat Bernd Woide und Bürgermeister Simon Sauerbier.
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Schnipp! Bei der offiziellen Freigabe des Millionenprojekts Dimbachstraße (von links): Ulrich Hansel (Regionallbevollmächtigter Hessen Mobil), Landrat Bernd Woide und Bürgermeister Simon Sauerbier.

Fahrbahn und Gehwege fertig

Millionenprojekt Dimbachstraße: Ausbau der Ortsdurchfahrt Burghaun ist beendet

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Burghaun ist beendet. Jetzt haben Landrat Bernd Woide und Bürgermeister Simon Sauerbier die Kreisstraße K139 freigegeben. Die Kosten, die sich Landkreis Fulda, Gemeinde Burghaun und das Land Hessen teilen, belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro

Burghaun - „Es ist ein guter Tag für Burghaun. Diese lange Baumaßnahme ist nun beendet“, sagte Landrat Bernd Woide: „Für die Bürgerinnen und Bürger war die Situation gewiss nicht immer einfach und auch mit Belastungen verbunden. Aber das Ergebnis sollte das alles wettmachen. Die Investition hat sich gelohnt, und das Ortsbild hat gewonnen.“

Froh und dankbar war der scheidende Bürgermeister Simon Sauerbier: „Die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt war eine der komplexesten Baumaßnahmen der Marktgemeinde Burghaun in den vergangenen Jahrzehnten“, resümierte er: „Wir haben hier eine gesamtheitliche Infrastruktur umgesetzt und dafür über drei Jahre unsere Handlungsspielräume konzentriert. Es war kein einfaches Projekt, aber wir haben viel daraus gelernt, und das wird Burghaun gut tun.“ (Lesen Sie hier: Für Landeplatz, E-Maschinen und Lkw: Erweiterungsflächen des Autohauses Ebert in Burghaun fast fertig)

Burghaun: Ausbau der Ortsdurchfahrt beendet - Dimbach-Verrohrung, Fahrbahn und Gehwege fertig

Die Baumaßnahme umfasste den Ausbau der Dimbachstraße innerhalb der Ortsdurchfahrt Burghaun. In diesem Zuge erfolgte nicht nur die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn, sondern ebenfalls die Erneuerung der Verrohrung des Dimbachs sowie die Herstellung der Gehwege und die Änderung der Versorgungsleitungen. Die bestehende Verrohrung stammte aus den 1950er Jahren, war stark beschädigt und einsturzgefährdet. Entsprechend war ein Neubau des Gewässerbauwerks auf einer Länge von 330 Metern erforderlich. Zudem mussten Fahrbahn und Gehwege erneuert werden. Dabei wurde die ursprünglich acht Meter breite Fahrbahn zugunsten der Gehweganlage abschnittsweise auf Regelmaße zwischen 5,50 Meter und 6,50 Meter verringert. Auf diese Weise wurde es ermöglicht, die Gehwege barrierefrei herzustellen.

Parallel zum Ausbau der Fahrbahn wurden Versorgungsleitungen wie Wasser- und Abwasserleitungen erneuert sowie eine Gasversorgung neu hergestellt. Während der Bauarbeiten, die Ende Februar beendet wurden, war die Durchfahrt voll gesperrt. Die Baumaßnahme erfolgte unter der Regie von Hessen Mobil, ausführendes Bauunternehmen war die Lohfink Baugesellschaft aus Eiterfeld. (zi)

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