Polizeiauto bei hoher Geschwindigkeit.
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Die Polizei ist am Montagabend zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausgerückt. (Symbolbild)

Ungewöhnlicher Einsatz

Nach Verlust von Zahnprothese: Polizei muss in Mülltonnen wühlen

Die Polizei Osthessen hat am Montagabend einen außergewöhnlichen Einsatz absolviert: Unter anderem mussten die Polizisten in drei Meter hohen Mülltonnen wühlen.

Burghaun - Wie die Polizei berichtet, meldete ein älteres Ehepaar aus dem unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg am Montagabend, gegen 21 Uhr, einen ungewöhnlichen Verlust. Die Ehegattin habe versehentlich die Zahnprothese ihres Mannes in einer großen Mülltonne auf dem Rastplatz Großenmoor West entsorgt. In aller Sorge teilte die Dame mit, dass ihr Mann die Prothese zuvor in Taschentücher eingewickelt und auf das Armaturenbrett ablegt hatte. Als sie anschließend den Restmüll im Fahrzeug einsammelte, schnappte sie sich auch die in Taschentücher gehüllte Zahnprothese und warf diese mit dem restlichen Unrat in die Mülltonne.

„Leider bemerkte das Ehepaar das Missgeschick erst, nachdem sie zu Hause angekommen waren und das Auto ausräumten. Eine entsandte Streife der Polizeiautobahnstation Petersberg nahm sich dieser Sache schließlich an“, heißt es in der Mitteilung. Mit einem Einweg-Overall, Hundefangstock und Greifutensilien ausgestattet, begaben sich die Beamten zum Rastplatz Großenmoor. und durchsuchten diverse Großraummülltonnen, welche bis zu drei Meter in den Boden ragen. Dabei traf die Streifenbesatzung auf allerlei Gegenstände. Nur die Suche nach der Zahnprothese blieb erfolglos. (akh)

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