Foto: Wehner Abschleppdienst

A7 bei Burghaun nach Lkw-Unfall mehrere Stunden gesperrt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Burghaun - Um 4.20 Uhr ist ein Lkw durch die Mittelleitplanke der A7 bei Burghaun gebrochen, das Führerhaus knickte ab. Seitdem ist die Straße gesperrt. Bei der Bergung des Fahrzeuges kam vieles zusammen: Glatte Straßen, ein quer gestellter Anhänger und eine Baustelle auf Unfallhöhe gestalteten den Einsatz schwierig.

Wie Polizei-Pressesprecher Martin Schäfer auf Nachfrage unserer Zeitung mitgeteilt hat, konnte der Lkw gegen 7 Uhr, knapp drei Stunden nach dem Unfall, geborgen werden.

„Der Lkw hat sich in der Leitplanke verkeilt und auch der Anhänger hat sich quer gestellt. Das auf Höhe der Baustelle auf der A7 zu richten hat seine Zeit gedauert und die winterlichen Temperaturen haben ihr übriges getan“, schildert Schäfer die aufwendige Bergung.

Doch auch als der Lkw zur Seite geschaffen war, konnte der Verkehr noch nicht fließen: Zur Zeit werden noch letzte Ausbesserungsarbeiten an der beschädigten Leitplanke vorgenommen.

Neun Kilometer Stau

Um die Bergung des Fahrzeugs zu ermöglichen, musste die Fahrbahn beidseitig voll gesperrt werden. „Meine Kollegen haben bis zu neun Kilometer Stau in beide Richtungen gemeldet“, berichtet Schäfer. Auch die Umleitung über die Raststätte Großenmoor hätte zwischenzeitig nicht genutzt werden können, weil Lkws auf ihr ins Rutschen gekommen sein.

Zur Zeit ist der Verkehr in beide Richtungen nur auf einer Spur an der Unfallstelle vorbei möglich. Schäfer geht aber davon aus, dass innerhalb der nächsten Minuten wieder alle Spuren genutzt werden können.

Die Polizei vermutet, dass es aufgrund der glatten Straße zu dem Unfall kam. Den Sachschaden kann sie noch nicht abschätzen, der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. /lua

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