Der Haunetalradweg ist ein gemeinsames Projekt mehrerer Kommunen zwischen Künzell und Hauneck. / Foto: Lukas Arndt

Burghauns Haushalt abgesegnet – außerplanmäßige Ausgabe für Haunetalradweg beschlossen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Burghaun - Burghauns Haushalt für das laufende Jahr hat den Segen der Kommunalaufsicht erhalten. Zudem hat die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Montagabend in Rothenkirchen als erforderlich erachtete außerplanmäßige Ausgaben beschlossen, unter anderem für den Haunetalradweg.

Ohne Begeisterung, aber doch mit einer gewissen Zufriedenheit stellte Bürgermeister Simon Sauerbier (parteilos) der Vertretung die Haushaltsgenehmigung durch den Landkreis vor. Es gebe, so sein Fazit, einen „Silberstreif am Horizont“.

Mit Blick auf die Umsetzung des Zahlenwerks im laufenden Jahr legte Sauerbier dar, dass er zum Jahresabschluss mit einer Abweichung rechne – allerdings mit einer erfreulichen: Auch wenn der Haushalt nicht ausgeglichen sein werde, bleibe Burghaun deutlich unter dem im Etat noch veranschlagten Minus von rund 800.000 Euro.

Große Teile der CDU enthalten sich

Zweimal mussten die Gemeindevertreter dann jedoch bislang nicht geplante Ausgaben beschließen: Einstimmig waren alle Fraktionen dafür, insgesamt knapp 23.000 Euro für die Schlussabrechnung der Sanierung des Kegelspielhauses in Hünfeld bereitzustellen. Der Betrag wird im Etat durch den Finanzmittelüberschuss bei den Investitionen abgedeckt.

Beim zweiten Punkt ging es zwar um weniger Geld – insgesamt um rund 7200 Euro. Das Geld fließt in die Finanzierung der neuen Beschilderung des Haunetalradwegs. Die Zahlung ist eine Folge aus der Entscheidung aus der zurückliegenden Wahlperiode, der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Haunetalradweg beizutreten.

Um das Projekt voranzubringen und die 75 Prozent Fördermittel für Burghaun und die übrigen Kommunen nicht zu verlieren, stimmten 15 Mandatsträger vor allem aus SPD- und FDP-Vertretern für das Vorhaben. Große Teile der CDU enthielten sich jedoch, ein SPD-Vertreter stimmte mit Nein.

Lesen Sie in einem ausführlicheren Artikel zum Thema in der gedruckten Mittwochsausgabe der Hünfelder Zeitung sowie im E-Paper unter anderen, wie der Betrag für die Beschilderung gegenfinanziert wird. / zi

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