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CDU-Bewerber Hornung betont die Bedeutung des Ehrenamts

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Burghaun - „Man kann sich beschweren – oder Verantwortung übernehmen, es besser zu machen.“ So beschrieb Dieter Hornung, der designierte CDU-Bürgermeister-Bewerber, beim Politischen Aschermittwoch in seiner Vorstellungsrede seine Motivation für die Kandidatur.

„Die Entwicklung, die unsere Kommune in den letzten fünf Jahren genommen hat, ist weit von dem entfernt, was wir uns unter einem konstruktiven Miteinander für Burghaun vorstellen“, sagte Hornung. Ohne Amtsinhaber Simon Sauerbier namentlich zu nennen, zählte er eine Reihe von Punkten auf, die aus seiner Sicht im Argen liegen und die er als Bürgermeister besser machen wolle.

Bürgernähe und enger Kontakt zu den Ortsbeiräten zählte er auf. Hier sei der Informationsfluss schlecht. Das Ehrenamt verdiene mehr Unterstützung. Zudem nannte er Mängel im Miteinander von Verwaltung und Gemeindevertretung. Auch wenn er persönlich nicht über das Rathaus-Team klagen könne: Aus Gemeindevertreter-Sicht lasse die Kommunikation massiv zu wünschen übrig.

Der Haushalt und damit der Schuldenabbau werde im Wahlkampf beherrschendes Thema sein, war sich Hornung sicher. Am 25. März entscheidet die CDU Burghaun über die Kandidatur.

Schauspielerei bei der „Schiefen Bühne Kiebitzgrund“

Dieter Hornung (36) stammt aus Langenschwarz. Dort lebt er mit seiner Partnerin und einem elf Monate alten Sohn. Nach Mittlerer Reife, Fachoberschule und Ausbildung zum Industriekaufmann war er vier Jahre bei der Bundeswehr. Danach wurde er Personalsachbearbeiter bei der Leutke Gebäudereinigung.

Berufsbegleitend bildete er sich an der Hochschule Fulda zum Betriebswirt weiter. Für Leutke arbeitet er derzeit als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft mit 270 Beschäftigten. Kommunalpolitisch ist Hornung seit 2011 aktiv. Zu seinen Hobbys zählt neben Fußball auch die Schauspielerei bei der „Schiefen Bühne Kiebitzgrund“. / zi

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