Eine „Runde um den Block“ mit dem Bürgermeister: Hermann-Josef Scheich chauffiert die Kinder in ihrem neuen Elektrobus.
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Eine „Runde um den Block“ mit dem Bürgermeister: Hermann-Josef Scheich chauffiert die Kinder in ihrem neuen Elektrobus.

Gefährt gewonnen

Eiterfeld: Bürgermeister Hermann-Josef Scheich spielt mit Elektrobus Chauffeur für Kita-Kinder

Ein Sechssitzer für kleine Ausflüge in die Umgebung: Die Krippenkinder der Kindertagesstätte Sonnenschein in Eiterfeld freuen sich gemeinsam mit den Erzieherinnen über den neuen VRmobil-Kinderbus mit Elektro-Antrieb.

Eiterfeld - Die Kita in Eiterfeld im Landkreis Fulda hatte den kleinen Elektro-Bus bereits bei einer Sonderverlosung im Dezember gewonnen, der aufgrund der Corona-Pandemie erst jetzt übergeben werden konnte – an die zehn Krippenkinder in der Sonnenkäfer-Gruppe.

Eiterfeld: Bürgermeister Hermann-Josef Scheich spielt mit Elektrobus Chauffeur für Kita-Kinder

„Wir haben schon länger von so einem Mobil geträumt, aber wir hätten niemals gedacht, dass wir je ein solches Gerät hier im Kindergarten unser Eigen nennen dürfen“, erklärte Erzieherin Christine Schmermund.  Ganz aufgeregt tummelten sich die Kinder um das neue Gefährt, um es näher in Augenschein zu nehmen.

Kita-Leiterin Tanja Ludwig bedankte sich bei Hubert Hauser und Sandra Bredy von der VR-Geschäftsstelle Eiterfeld, die den Bus übergaben. „Möglich gemacht haben das die Kunden der VR-Bank durch das Gewinnsparen. Damit fördern wir jedes Jahr über 300 Vereine“, erklärte Bredy. Mit jedem Gewinnsparlos können solche Aktionen in der eigenen Region unterstützt werden.

Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig) ließ es sich nicht nehmen, mit den Kindern die erste Runde mit dem neuen Bus auf dem Gelände des Kindergartens zu drehen. „Das kitzelt“, meint ein Kind und lacht, als der Bürgermeister die erste Kurve fährt.  „Wir freuen uns und sind sehr dankbar für unser neues Mobil, das sogar schon einen extra Stellplatz bekommen hat“, so Kita-Leiterin Ludwig.

Ausgestattet mit einem Sonnen- und Regendach, einem Gepäcknetz und einem Elektroantrieb kommt der Sechs-Sitzer mit einer Akku-Ladung 12 Kilometer weit. Der kleine Wendekreis und die leichte Lenkung machen künftige Ausflüge besonders für die Erzieherinnen angenehmer.

„Wenn wir vorher mit unseren Kleinen einen Ausflug gemacht haben, lag entweder bereits beim Loslaufen, spätestens aber beim Wiederkommen eine Steigung vor uns. Mit dem Bollerwagen hatten wir da am nächsten Tag nicht selten Muskelkater“, so Erzieherin Martina Gobel. Auch unterwegs war Muskelkraft gefragt. Doch das ist jetzt vorbei. Die Sonnenkäfer freuen sich jetzt auf spannende Ausflüge mit dem neuen Kinderbus. (Von Alisa Kim Göbel)

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