Zweimal in der Woche können sich Schüler in Bayern selbst auf Corona testen lassen.
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Die meisten Schulen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bleiben geschlossen. (Symbolfoto)

News-Ticker

Corona in Hersfeld-Rotenburg: Inzidenz weiter deutlich über 200 - Allgemeinverfügungen werden verlängert

Die Corona-Inzidenz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt weiter deutlich über dem Wert von 200. Die geltenden Maßnahmen werden daher um mindestens zwei Wochen verlängert.

  • Corona in Hersfeld-Rotenburg: Die Inzidenz im Landkreis liegt bei 274,2.
  • Die Corona-Maßnahmen werden noch einmal verlängert.
  • Dieser News-Ticker zur Corona-Situation in Hersfeld-Rotenburg wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 14. April, 17.03 Uhr: Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird beide aktuell geltenden Allgemeinverfügungen um mindestens 14 Tage verlängern. Das haben die Mitglieder des Verwaltungsstabs am Mittwoch beschlossen. Die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sagt: „Die weiter steigenden Infektionszahlen lassen etwaige Lockerungen im Moment leider nicht zu. Unser Ziel bleibt, die Pandemie durch wohl überlegte und verhältnismäßige Schutzmaßnahmen zu bekämpfen. Wir sind uns den scharfen Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landkreises deutlich bewusst, sehen hierin aber die einzige Möglichkeit, um die Lage zu stabilisieren.“

Das bedeutet im Detail: Sämtliche Kindertagesstätten sowie fast alle Schulen im Landkreis bleiben für den Unterricht beziehungsweise die Betreuung vor Ort grundsätzlich für weitere zwei Wochen geschlossen. Die nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr bleibt ebenfalls bestehen.

Corona im Kreis Hersfeld-Rotenburg: Maßnahmen werden verlängert

In den Schulen wie auch Kitas wird eine Notbetreuung weiterhin aufrechterhalten. Als Sprecher der Bürgermeister plädiert Harald Preßmann allerdings, dieses Angebot nur in dringenden Notfällen zu nutzen. Er sagt: „Zuletzt lag die Auslastung der Kitas im Kreis bei stellenweise 30 Prozent. Das ist nicht die Entlastung, die angesichts der Situation dringend geboten ist. Erziehungsberechtigte sollten das Notfall-Angebot nicht ausnutzen. Es gilt, jeden vermeidbaren Kontakt zu unterbinden.“

Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Hersfeld-Rotenburg liegt aktuell bei 274,2.

Corona in Hersfeld-Rotenburg: Landrat Dr. Michael Koch erläutert Corona-Regeln vor den Osterfeiertagen

Update vom 1. April, 17.36 Uhr: Aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen hat der Kreis Hersfeld-Rotenburg die Corona-Maßnahmen verschärft. Unter anderem gilt ab sofort eine Ausgangssperre.

Update vom 31. März, 15.52 Uhr: Vor den bevorstehenden Osterfeiertagen haben sich Landrat Dr. Michael Koch und Harald Preßmann als Sprecher aller Bürgermeister im Kreis an die Bürgerinnen und Bürger gewandt, um die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen auf Kreisebene zu erläutern. Sie bitten die Bevölkerung eindringlich, über Ostern eigenverantwortlich zu handeln und Kontakte im privaten Umfeld so gering wie möglich zu halten.

Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, wieso der Landkreis keine nächtliche Ausgangsbeschränkung anordnet. Hintergrund ist, dass ein Großteil der aktuellen Infektionscluster im Kreisgebiet lokalisiert werden kann. Es konnten steigende Inzidenzwerte bei Kindern im Alter zwischen 0-6 Jahren sowie zuletzt bei den 15-34-Jährigen ausgemacht werden. Wir haben entsprechend reagiert und in der vergangenen Woche sämtliche Kindertagesstätten sowie die Schulen für die Jahrgänge 1-6 geschlossen und in dieser Woche nachgesteuert, indem der Unterricht an sämtlichen Schulen im Kreis (für alle Schulformen und Jahrgänge) vor Ort ausgesetzt wurde.“ Die angebotene Notbetreuung in Kitas und Schulen soll nach wie vor nur in wirklichen Notfällen genutzt werden!

Vor allem über das Osterfest müsse sich nun jede einzelne Person genau überlegen, welche Kontakte im privaten Umfeld nicht zwingend notwendig sind. Gerade weil aktuell laut Mitteilung viele Ansteckungen auf das familiäre und private Umfeld zurückzuführen sind. Koch und Preßmann weisen auf die Verordnungen und Regeln des Landes hin: „ Es bleibt bei einer dringenden Empfehlung, sich bei privaten Zusammenkünften auf höchstens fünf Personen zu beschränken, bestenfalls aus maximal zwei Hausständen. Das gilt auch für die Osterfeiertage!“

Harald Preßmann: Wo kein Home Office möglich ist, können Schnelltestungen Ausbrüchen vorbeugen

Das Gesundheitsamt des Kreises weist indes daraufhin hin, dass auch Personen, die bereits ein- oder zweimal gegen das Coronavirus geimpft worden sind, die AHA-Regeln dringend befolgen sollten. Die Gruppe der Über-80-Jährigen wird gebeten, sich weiterhin an das Tragen von Masken und Einhalten der Mindestabstände zu halten.

Auf Kreisebene wird derweil weiter daran gearbeitet, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Mittlerweile wird das Personal in Kitas zweimal pro Woche getestet. Preßmann ergänzt: „Unsere Bitte an Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist auch, die Möglichkeit des Home Office überall dort anzubieten und zu nutzen, wo sie möglich ist. Wo kein Home Office möglich ist, können regelmäßige Schnelltestungen weiteren Infektionsausbrüchen vorbeugen.“

Update vom 29. März, 14.18 Uhr: „Das Infektionsgeschehen auf Kreisebene lässt keine anderen Schlüsse zu: Statt Lockerungen kommen derzeit nur strikte, aber sinnvolle Maßnahmen infrage, um die Zahl der Corona-Neuinfektionen zu senken“, teilt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in einer Pressemitteilung.

Corona in Hersfeld-Rotenburg: Landkreis macht alle Schulen dicht

Landrat Dr. Michael Koch und Anita Hofmann, Leiterin des Staatlichen Schulamts, haben beschlossen, den Unterricht in allen Schulen vor Ort ab Mittwoch, 31. März, auszusetzen. Hiervon betroffen sind nun auch die Abschlussklassen, die bislang weiter in Präsenz unterrichtet wurden. Sämtliche Schulformen und Jahrgänge sollen bis zu den Osterferien auf digital gestützten Distanzunterricht ausweichen. Eine Notbetreuung wird im Corona-Lockdown aufrechterhalten.

Das Gesundheitsamt im Kreis Hersfeld-Rotenburg habe zuletzt einen Anstieg der Inzidenz-Werte bei den 15 bis 34-Jährigen festgestellt. Mit den Schulschließungen soll dieser Corona-Entwicklung entgegengewirkt werden. Im Falle schriftlicher Prüfungen sind Ausnahmen möglich.

Update vom 23. März, 16.03 Uhr: Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg zieht Konsequenzen aus der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen: Nach einer neuen Allgemeinverfügung werden von diesem Donnerstag (25. März) bis einschließlich 16. April alle Kindertagesstätten sowie die Schulen für die Jahrgänge eins bis sechs geschlossen, wie der Landkreis am Dienstag mitteilte. Darauf hätten sich der Verwaltungsstab des Landkreises, das staatliche Schulamt sowie Harald Preßmann (FWG), Sprecher der Bürgermeister im Landkreis, verständigt.

Hersfeld-Rotenburg war auch am Dienstag mit einer Inzidenz von 231,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage hessenweit der Landkreis mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Der Mitteilung zufolge ist eine Notbetreuung in den Einrichtungen sichergestellt - abgesehen von den Schulen während der Osterferien. Nicht betroffen von den Schulschließungen seien die Schüler der Abschlussklassen, die weiter am Präsenzunterricht teilnehmen könnten.

Für die übrigen Schuljahrgänge hätten Landrat Michael Koch (CDU) und Schulamtsleiterin Anita Hofmann die dringende Empfehlung zur Nutzung von Distanzunterricht ausgesprochen, hieß es. Das Gesundheitsamt des Landkreises verwies auf „flächendeckende Infektionscluster“. Amtsärztin Adelheid Merle erklärte: „Derzeit sind vor allem Kindergärten im Ostkreis betroffen, aber auch in Kirchheim, Bebra und weiteren Kommunen. Elf Einrichtungen sind per Einzelverfügung geschlossen und einzelne Gruppen in Quarantäne gesetzt worden.“

Derzeit greife die britische Virus-Mutation B 1.1.7 um sich. Die in der Allgemeinverfügung enthaltenen Maßnahmen sollten neu bewertet werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 unterschreite. Wie das Robert Koch-Institut am Dienstag meldet, haben sich seit Beginn der Pandemie 3785 Menschen mit dem Virus infiziert. 125 Personen sind an oder mit Corona gestorben.

Corona in Hersfeld-Rotenburg: Schüler ab Klasse 7 bleiben im Homeschooling

Update vom 18. März, 17.16 Uhr: Die geplante weitere Öffnung des Schulbetriebs wird im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wie auch in den Landkreisen Fulda und Werra-Meißner aufgrund rasant steigender Infektionszahlen ausgesetzt. Gemäß der Landesvorgaben war vorgesehen, ab kommenden Montag, 22. März, alle Kinder und Jugendlichen ab der Jahrgangsstufe 7 wieder im Wechselunterricht zu unterrichten.

Nachdem das Gesundheitsamt am Donnerstag 62 Neuinfektionen vermeldet hat, ist die Inzidenz im Kreis Hersfeld-Rotenburg nach Angaben des Kreises sprunghaft auf 138,6 angestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet noch einen Wert von 128,4. In enger Absprache mit dem Staatlichen Schulamt und dem Verwaltungsstab des Kreises teilt Landrat Dr. Michael Koch deshalb mit: „Die aktuelle Situation lässt uns keinen Spielraum. Eine weitere Öffnung von Schulen und sonstige Lockerungen gemäß der Landesvorgaben sind angesichts dieser dritten Infektionswelle nicht vertretbar.“ Eine Ausnahme bilden die Abschlussklassen, die weiterhin grundsätzlich in Präsenz unterrichtet werden.

Corona im Kreis Hersfeld-Rotenburg: Schulen werden nicht weiter geöffnet

Rund 75 Prozent der derzeit ermittelten Neuinfektionen sind laut Amtsärztin Adelheid Merle mittlerweile auf die britische Virusmutation B.1.1.7. zurückzuführen. Die höhere Ansteckungsfähigkeit durch die Virusmutation mache sich bei Übertragungen in Betrieben sowie im privaten Bereich deutlich bemerkbar.

Vor allem im engeren Familienkreis bereits Infizierter konnte das Gesundheitsamt zuletzt zahlreiche Ansteckungen ermitteln. Adelheid Merle sagt: „Wir rechnen damit, dass die Fallzahlen in den kommenden Wochen weiter ansteigen. Es kommt jetzt darauf an, dass wir schnell handeln, um die Wucht der dritten Infektionswelle zumindest abschwächen zu können.“

Durch Infektionsherde in mehreren Kindergärten ist neben der Zahl der Infizierten auch die Zahl der quarantänisierten Personen in die Höhe geschnellt. Landrat Dr. Koch und Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz appellieren deshalb: „Die Situation hat sich innerhalb weniger Tage dramatisch verschärft. Unsere dringende Bitte an das Personal in den Kindertagesstätten ist deshalb: Bitte schützen Sie sich und die Kinder – tragen Sie eine medizinische Maske! Nur so können wir verhindern, dass die Situation in unseren Einrichtungen weiter eskaliert. Auch wenn die persönliche Interaktion von Angesicht zu Angesicht mit vor allem kleinen Kindern aus pädagogischer Sicht sinnvoll ist – der gegenseitige Schutz vor dem Virus geht vor!“

Corona im Kreis Hersfeld-Rotenburg: Einsatz von App „Luca“ bei Kontaktnachverfolgung

Update vom 10. März, 17.58 Uhr: Die App „Luca“ soll im Landkreis Hersfeld-Rotenburg jetzt dabei helfen, einen entscheidenden Teilsieg in der Bekämpfung der Corona-Pandemie und bei der Kontaktnachverfolgung verbuchen zu können, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. Die Möglichkeiten durch Luca seien vielversprechend, weil man nicht mehr auf analoge Rückmeldungen warten müsste, zum Beispiel Formulare und Listen von Gästen, die Einzelhandel oder Unternehmen an das Gesundheitsamt übermitteln. Auf dem digitalen Weg fallen zahlreiche Zwischenschritte weg, die viel Zeit kosten.

Aus dem Einzelhandel und der Gastronomie gibt es positive Signale. Der Modehändler Thomas Vockeroth, Inhaber der Bad Hersfelder Sauer-Gruppe sagt: „Wir stehen hier vor der Möglichkeit, der Bevölkerung guten Gewissens einen Teil ihres altbekannten Lebens zurückzugeben. Je mehr Firmen, Händler und gastronomische Betriebe mitmachen, desto besser.“ Ralf Kramer, Inhaber der Rotenburger Biermanufaktur, ist nach eigener Aussage „Feuer und Flamme“ für die App: „Ich habe im vergangenen Sommer innerhalb weniger Tage zwei dicke Ordner mit Kontaktformularen angesammelt. Durch den Einsatz einer solchen App werden alle Beteiligten enorm entlastet.“

Mithilfe der App sind sogenannte „Check-ins“ möglich. Beispielsweise Friseure, Kosmetikstudios, der Einzelhandel und die Gastronomie, die in der App angemeldet sind, erstellen einen QR-Code, über den Kundinnen und Kunden in den entsprechenden Geschäften eigenständig einchecken oder den Code scannen lassen. Zuvor pflegen diese ihre persönlichen Kontaktdaten in der App ein. Sollte ein neues Corona-Infektionscluster identifiziert werden, ist man als Person automatisch im Zusammenhang mit diesem vermerkt.

Alle erhobenen Daten sind digital verschlüsselt und werden anonym gespeichert. Nur das Gesundheitsamt hat Zugriff auf die Daten, die Nutzer hinterlegen: Name, Telefonnummer und Anschrift. Im Fall von Corona-Infektionen werden die Daten aus der App dem Gesundheitsamt für die Kontaktnachverfolgung übermittelt. Der Nutzer wird außerdem gebeten, seine angegebenen Kontakte freizugeben. Apps wie „Luca“ dienen damit als Schnittstelle zwischen Laboren, die positive Coronatests an das Gesundheitsamt übermitteln, den Bürgerinnen und Bürgern selbst und den besuchten Einrichtungen. Luca könnte auch bei privaten Treffen, Sportveranstaltungen und Konzerten sowie im öffentlichen Personennahverkehr eingesetzt werden.

Corona im Kreis Hersfeld-Rotenburg: Teststrategie wird geregelt

Update vom 9. März, 18.28 Uhr: Nachdem die aktualisierte Coronavirus-Testverordnung des Bundes, die die Grundlage für die kostenlosen Schnelltests für die Bürgerinnen und Bürger bildet, veröffentlicht wurde, setzt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg seine Teststrategie mit einer Allgemeinverfügung um: Diese regelt, dass unter anderem Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, Apotheken sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen ab sofort kostenlose Schnelltests für alle Bürgerinnen und Bürger durchführen können, gab der Landkreis in einer Pressemitteilung bekannt. 

Landrat Dr. Michael Koch sagte: „Mit der Allgemeinverfügung haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass im Landkreis Hersfeld-Rotenburg dezentral getestet wird. Bis jetzt sind Testzentren in Bad Hersfeld, Rotenburg, Bebra und Heringen geplant. Unser Ziel ist und bleibt es jedoch, dass in möglichst vielen einzelnen Kommunen Testzentren geschaffen werden.“ Mit einem flächendeckenden Schnelltestangebot soll gewährleistet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger „kurze Wege“ haben und das wöchentlich kostenlose Testangebot auch nutzen.

Konkrete Planungen gibt es bereits für ein Drive-In-Testzentrum in Bad Hersfeld, auch das Kreiskrankenhaus Rotenburg hat zugesagt, ein Testzentrum aufzubauen. In den vier Städten des Landkreises werden über ansässige Apotheken umfangreiche Testmöglichkeiten geschaffen. Die hierfür benötigten Schnelltests sind bereits von den Testenden bestellt und sollen ab kommender Woche in den einzelnen Anlaufstellen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden viele Unternehmen im Kreis Hersfeld-Rotenburg Tests für ihre Mitarbeitenden anbieten – so auch das Landratsamt. Landrat Koch sagt: „Auch für die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung werden ab kommender Woche kostenlose Tests angeboten.“

Verlängerung bis zum 28. März: Landrat Dr. Michael Koch und FD-Leiter Thorsten Bloß haben sich mit Oberstleutnant Michael Penzler (vorne links), Oberst Siegfried Zeyer (Mitte) und Oberstarzt Dr. Ulrich Jürgens getroffen, um das weitere Vorgehen des Bundeswehr-Einsatzes im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zu besprechen.

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird in den kommenden Tagen eine Übersicht erstellen, wo im Kreis kostenlose Schnelltestungen für alle Bürgerinnen und Bürger möglich sind. Die Übersicht wird fortlaufend ergänzt und ist auf der Website des Landkreises unter www.hef-rof.de einsehbar. Das gelte auch für die Allgemeinverfügung, die rückwirkend ab dem 9. März in Kraft getreten ist.

Die Corona-Inzidenz im Kreis Hersfeld-Rotenburg liegt aktuell bei 59,6. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts am Dienstag hervor (Stand: 3.11 Uhr). Die Zahl der Infizierten seit Beginn der Corona-Pandemie liegt aktuell bei 3393. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 119.

Update vom 2. März, 16.55 Uhr: Seit gut zwei Wochen sind 24 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Einsatz, um in der Corona-Krise flächendeckend Alten- und Pflegeeinrichtungen zu entlasten. Vor Ort führen die Einsatzkräfte Schnelltests bei Besucherinnen und Besuchern sowie Mitarbeitenden der Heime durch. Die Zwischenbilanz des Einsatzes fällt positiv aus.

Landrat Dr. Michael Koch und Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung haben sich jetzt mit Einsatzkoordinator Oberstleutnant Michael Penzler, Oberstarzt Dr. Ulrich Jürgens und Oberst Siegfried Zeyer getroffen, um das weitere Vorgehen des Einsatzes zu besprechen. „Wir sind hier im Landkreis vonseiten der Behörde äußerst freundlich begrüßt worden, aber auch in den Einrichtungen freuen sich die Menschen sehr, dass wir da sind. Wir sind stolz, unseren Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen zu können“, sagt Penzler. Landrat Koch hat aufgrund des noch immer vorhandenen Bedarfs an Unterstützung beantragt, den ursprünglich für drei Wochen angesetzten Einsatz im Landkreis zu verlängern. Das Landeskommando der Bundeswehr Hessen hat bestätigt, dass der Einsatz bis zum 28. März ausgeweitet wird.

Corona im Kreis Hersfeld-Rotenburg: Einsatz der Bundeswehr wird verlängert 

Oberst Siegfried Zeyer betont: „Der Bitte um Amtshilfe sind wir gerne nachgekommen. Zu den Aufgaben der Bundeswehr gehört auch, im Inland bei der Krisen- und Risikovorsorge zu unterstützen.“ Michael Koch bedankte sich ausführlich bei den Dienstleistenden und sagte: „Aus Sicht der Pandemiebekämpfung ist der Einsatz der Bundeswehr bei uns sehr hilfreich. Positiver Nebeneffekt ist auch, dass wir in den Einrichtungen für ein stückweit Abwechslung sorgen - soweit dies möglich ist.“

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 57,2. Außerdem wurde eine Neu-Infektion registriert. Die Zahl der infizierten Personen seit Beginn der Corona-Pandemie stieg damit auf 3323. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um zwei auf 119.

Corona in Hersfeld-Rotenburg: Abgelaufener Ausweis für Impfung gültig

Update vom 4. Februar, 14.15 Uhr: Seit Mittwoch können über 80-Jährige wieder Termine für die Corona-Schutzimpfung buchen. Landrat Dr. Michael Koch und Harald Preßmann weisen in einer Pressemitteilung darauf hin, dass über 80-Jährige im Landkreis Hersfeld-Rotenburg auch mit abgelaufenem Personalausweis zum Impftermin kommen können. Der Personalausweis werde nämlich benötigt, um sich im Impfzentrum des Landkreises in der Göbel Hotels Arena in Rotenburg auszuweisen.

Koch und Preßmann sagen: „Die Seniorinnen und Senioren brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass sie aufgrund eines abgelaufenen Ausweises nicht geimpft werden.“ Im Hinblick darauf, dass Termine bei den Einwohnermeldeämtern und Fotografen aufgrund der Corona-Pandemie zurzeit nicht oder nur mit langen Wartezeiten möglich sind, werden auch abgelaufene Ausweise akzeptiert.

Informationen zum Impfzentrum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und Fragen rund um die Corona-Impfung finden Interessierte im Internet unter www.impfen-hef-rof.de. Impftermine können per Telefon unter 116 117 oder 0611 505 92 888 oder im Internet unter impfterminservice.hessen.de vereinbart werden. 

Die Corona-Inzidenz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist weiterhin hoch: Die Inzidenz liegt bei 143,3 meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Seit Beginn der Pandemie haben sich 3059 Personen mit dem Virus infiziert. Außerdem gibt es 93 Todesfälle im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Update vom 31. Januar, 12.49 Uhr: Das Corona-Impfzentrum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wird am Dienstag, 9. Februar in Betrieb gehen. Im Vorfeld veröffentlichen der Landkreis und das Klinikum Hersfeld-Rotenburg eine neue Website zum Impfzentrum: Die Internetseite ist jetzt online.

Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Mit der neuen Website zum Impfzentrum Hersfeld-Rotenburg möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern die wichtigsten Fragen rund um das Impfzentrum gebündelt zur Verfügung stellen. Dazu zählen unter anderem Fragen zur Impfterminvergabe oder zur Anreise.“ Wer mit dem Auto zur Göbel Hotels Arena in Rotenburg an der Fulda fahren möchte, findet auf der Website eine Anfahrtsbeschreibung. Für die Anreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln führt ein Routenplaner direkt zur Haltestelle am Corona-Impfzentrum. Weiterhin finden Interessierte auf der Internetseite allgemeine Informationen zur Impfung, Impfreihenfolge und zu den mobilen Impfteams.

Wer sich im Vorfeld frage, wie das Impfzentrum aufgebaut ist, wie viel Zeit für die Corona-Impfung eingeplant werden muss und was alles zum Termin mitzubringen ist, bekommt die Antworten dazu ebenfalls auf der neuen Internetseite, teilte der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit. Die Website wird laufend aktualisiert. Im Laufe der nächsten Woche werden Bilder und Videos ergänzt, damit sich Interessierte vorab einen Überblick zum Impfzentrum und Impfablauf verschaffen können.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag 2972 Infizierte seit Beginn der Corona-Pandemie - das sind 23 mehr als am Vortag. Außerdem sind im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 93 Personen an oder mit Corona gestorben. Die 7-Tages-Inzidenz liegt, laut RKI, bei 98,6 und somit etwas höher als die hessenweite Inzidenz (92,6).

Corona im Kris Hersfeld-Rotenburg: Nächtliche Ausgangssperre aufgehoben

Update vom 18. Januar, 15.01 Uhr: Angesichts des rückläufigen Corona-Inzidenzwerts in den vergangenen fünf Tagen setzt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg die aktuelle Allgemeinverfügung außer Kraft. Das teilte der Landkreis am Montag mit. Die nächtliche Ausgangssperre in der Zeit zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens ist somit aufgehoben. Der Landkreis reagiert damit entsprechend des Eskalationskonzepts des Landes Hessen auf die vorliegenden Corona-Infektionszahlen und einem Inzidenzwert von unter 200 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen.

Die Behörde bittet die Bevölkerung dennoch dringend, sich an die geltenden Corona-Vorgaben des Landes zu halten. So dürfen Treffen im öffentlichen Raum nur noch mit einem Hausstand und einer weiteren Personen stattfinden. Im privaten Raum gelte die dringende Empfehlung, sich ebenfalls nur mit dem eigenen Hausstand und maximal einer weiteren Person zu treffen.

Das Hessische Sozialministerium meldete am Montag für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg 22 Corona-Neuinfektionen sowie zwei weitere Todesfälle.

Update vom 11. Januar, 17.25 Uhr: Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg reagiert mit einer neuen Allgemeinverfügung auf die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen auf Kreisebene. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 230,8. Ab Inkrafttreten der Allgemeinverfügung am Dienstag, 12. Januar, um 21 Uhr gilt im Kreisgebiet erneut eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens.

Außerdem werden der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum sowie die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr konkretisiert: beides ist mit Inkrafttreten der Verfügung ganztags untersagt.

Die Allgemeinverfügung sieht keine Beschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer für tagestouristische Ausflüge vor. Landrat Koch erklärt: „Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben wir mit dem Eisenberg derzeit nur ein stärker frequentiertes Ausflugsziel, das durch Tagesgäste zu einem Hotspot werden könnte. Aktuell gab es hier jedoch keinerlei Probleme.“ Die Situation am Eisenberg werde jedoch weiter beobachtet. „Sollte sich hier ein Problem ergeben, könnten wir zusammen mit den beiden örtlich zuständigen Bürgermeistern andere wirksame Maßnahmen wie zum Beispiel die Sperrung der Zufahrtsstraßen ergreifen. Die Verfügung gilt vorerst bis zum 31. Januar 2021, eine Verlängerung bleibt vorbehalten.

Corona im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Ausgangssperre ab Dienstag

+++ 16.43 Uhr: Angesichts des rückläufigen Inzidenzwerts der vergangenen Tage setzt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg die aktuelle Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung außer Kraft. Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung mit. Die nächtliche Ausgangssperre in der Zeit zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens ist damit aufgehoben.

Video: Sich und andere vor Corona schützen: So sitzt die FFP2-Maske richtig

Damit reagiert der Landkreis auf die Infektionszahlen und einen Inzidenzwert von unter 200. Dringend bittet die Behörde jedoch, zu beachten: „Die Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausgeht, ist durch die rückläufigen Zahlen nicht gebannt!“ Die Situation in den Kliniken des Landkreises ist laut Mitteilung weiterhin angespannt. Es wird deshalb dringend darum gebeten, die weiterhin geltenden Anordnungen des Landes zu beachten. Dies wird von den Polizei-und Ordnungsbehörden auch weiterhin kontrolliert werden.

Corona im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Erste Impfungen wurden durchgeführt

Erstmeldung vom 4. Januar, 14.02 Uhr:

Hersfeld-Rotenburg - „Heute ist ein guter Tag für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nachdem das Kreisaltenheim in Niederaula im April 2020 von der Pandemie sehr stark betroffen war, konnten hier heute die ersten Impfungen durchgeführt werden. Wir sind zuversichtlich, dass Ende des Monats ein Großteil aller Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden in Alten- und Pflegeeinrichtungen vor dem Coronavirus geschützt sein wird“, sagt Landrat Michael Koch in einer Pressemitteilung des Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Seit gut einer Woche laufen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg die Impfungen gegen das Coronavirus.

Insgesamt seien im Landkreis bisher über 1000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Die mobilen Impfteams hatten am 27. Dezember damit begonnen, die ersten Impfdosen in Alten- und Pflegeeinrichtungen zu verabreichen, vor allem bei besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie medizinischen Fachkräften und Pflegekräften. Die Impfteams halten sich ab sofort in Bereitschaft, bis das Land Hessen weitere Impfdosen zur Verfügung stellt. Diese sollen voraussichtlich Ende der Woche im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eintreffen. (Lesen Sie hier: Hersfeld-Rotenburg richtet Corona-Impfzentrum in Göbel-Hotels-Arena ein: So plant der Landkreis).

Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 1000 Menschen gegen Corona geimpft

Die Pflegedienstleiterin des Kreisaltenheims in Niederaula, Franka Meinecke, ist mit dem Verlauf der Impfaktion vor Ort zufrieden: „Wir alle sind froh, dass es jetzt endlich losging. Viele Bewohnerinnen und Bewohner standen der Impfung positiv gegenüber. Es bedeutet, dass wieder ein kleines Stück Alltag mehr möglich ist. Die Impfung für die Mitarbeitenden ist ebenfalls sehr wichtig, um Ansteckungen zu vermeiden.“

Seit gut einer Woche laufen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg die Impfungen gegen das Coronavirus.

Landrat Koch weiter: „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die professionelle Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf der ersten Impfaktion in unserem Landkreis und die hohe Impfbereitschaft bei denjenigen, die bereits für eine Impfung infrage kommen. Wir alle hoffen, dass die Impfungen schon bald ausgeweitet werden können. Mein Dank gilt auch allen niedergelassenen Ärzten, die die Impfungen verabreichen und mit großartigem Engagement ihren Teil zum Kampf gegen das Virus beitragen.“ Mit vereinten Kräften im Sinne aller Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises arbeite man derzeit mit Hochdruck daran, schnellstmöglich einen Normalzustand wiederherzustellen. „Danach sehnen wir uns alle. Die Hoffnung liegt im Impfstoff“, sagte Koch am Sonntag.

Die Zusammenarbeit zwischen den Heimen und dem Impfzentrum, über das die Koordinierung der Impfaktion läuft, bezeichnet Koch als „makellos“. Signifikante Komplikationen durch die Impfungen seien bislang nicht aufgetreten.

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