Club
+
Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat die aktuell geltende Allgemeinverfügung angepasst. Damit sind größere Veranstaltungen ab sofort wieder erlaubt. (Symbolbild)

Allgemeinverfügung aufgehoben

Corona im Kreis Hersfeld-Rotenburg: Abschied von 3G-Regel - Maßnahmen weiter gelockert

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat die aktuell geltende Allgemeinverfügung angepasst. Damit sind größere Veranstaltungen ab sofort wieder erlaubt.

Update vom 1. September, 18.12 Uhr: Angesichts des rückläufigen Inzidenzwerts in den vergangenen fünf Tagen setzt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg seine Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung außer Kraft, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. Das haben die Mitglieder des Verwaltungsstabs um Landrat Torsten Warnecke am Mittwoch beschlossen. Der Landkreis reagiert damit entsprechend des Eskalationskonzepts des Landes Hessen.

Im Detail bedeutet das, dass die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) bei Veranstaltungen, Zusammenkünften und Kulturangeboten ab sofort nur noch in Innenräumen ab 100 Teilnehmenden gilt. Auch bei körpernahen Dienstleistungen brauchen Kundinnen und Kunden keinen Negativnachweis mehr vorzuzeigen. Ebenso verhält es sich in der Innengastronomie, bei Besuchen in Einrichtungen der Behindertenhilfe, in Spielhallen sowie in Freizeiteinrichtungen und Sportstätten (Fitnessstudio, Hallenbäder, Sporthallen). In Übernachtungsbetrieben müssen Gäste nur noch bei Anreise einen Negativnachweis vorlegen.

Abschied von 3G-Regel im Kreis Hersfeld-Rotenburg - Corona-Maßnahmen gelockert

Die Behörde bittet die Bevölkerung dringend, sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten und eine Maske in Innenräumen zu tragen. „Wenn wir uns nicht an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten, kann es passieren, dass wir die Corona-Regeln bereits in wenigen Tagen wieder verschärfen müssen“, erklärt Landrat Warnecke.

Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sehe ab einer Inzidenz über 35 verschärfte Corona-Maßnahmen wie die 3G-Regel vor, die die Landkreise per Allgemeinverfügung anordnen müssen. „Das können wir nur verhindern, wenn jeder von uns umsichtig handelt. Von den Bürgerinnen und Bürgern ist jetzt ein hohes Maß an Eigenverantwortung gefragt“, ergänzt der Landrat.

Erstmeldung vom 26. August, 21.29 Uhr:

Hersfeld-Rotenburg - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (Hessen) passt die aktuell geltende Allgemeinverfügung an. Das haben die Mitglieder des Verwaltungsstabs in Abstimmung mit Harald Preßmann, Sprecher der Bürgermeister im Kreis und dem Staatlichen Schulamt, am Donnerstag beschlossen, heißt es in einer Mitteilung. Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Die Inzidenz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist seit über fünf Tagen rückläufig, weshalb wir das Infektionsgeschehen neu bewertet haben und einige der angeordneten Maßnahmen mit sofortiger Wirkung aufheben.“

Das bedeutet im Detail: Die Teilnehmerbegrenzung für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (zuzügliche Geimpfte und Genesene) entfällt. Ab sofort sind Veranstaltungen demnach drinnen bis maximal 750 Personen und draußen bis maximal 1500 Personen erlaubt. Genesene und Geimpfte zählen dabei nicht mit. Hygienekonzepte und die Kontaktdatenerfassung sind weiter notwendig. Größere Veranstaltungen bleiben genehmigungspflichtig.

Corona im Kreis Hersfeld-Rotenburg: Größere Veranstaltungen wieder erlaubt

Da der Landkreis Hersfeld-Rotenburg jetzt bei einem Corona-Inzidenzwert von unter 50 liegt, entfällt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Gedrängesituationen, die Empfehlung bleibt bestehen. (Lesen Sie hier:

Der Einlass in geschlossene Räume bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen, Kulturangeboten, in der Innengastronomie, in Freizeiteinrichtungen und Sportstätten (Fitnessstudio, Hallenbäder, Sporthallen), bei körpernahen Dienstleistungen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie in Spielbanken, Spielhallen und Wettvermittlungsstellen ist nur für geimpfte, getestete und genesene Personen erlaubt (3G-Regel). Dies gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen.

In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtung müssen nicht geimpfte und nicht genesene Gäste bei Anreise und bei längeren Aufenthalten zweimal pro Woche einen Negativnachweis vorlegen. (ah)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema