Die Bürgermeister im Vorstand der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) Hessisches Kegelspiel sorgen sich um touristische Betriebe.
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Die Bürgermeister im Vorstand der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) Hessisches Kegelspiel sorgen sich um touristische Betriebe.

„Dürfen nicht verloren gehen“

Kegelspiel-Bürgermeister mahnen Corona-Hilfen für Tourismus-Betriebe an

Das Coronavirus hat Betriebe, die wichtig für den Tourismus sind, hart getroffen. Die Bürgermeister im Hessischen Kegelspiel mahnen deshalb an, dass die Ausgleichszahlungen schnell fließen sollen.

Hünfeld - Die Bürgermeister im Vorstand der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) Hessisches Kegelspiel sind in großer Sorge, dass viele Betriebe und touristische Leistungserbringer nicht überleben werden, wenn die zugesagten Corona-November-Hilfen und Ausgleichszahlungen nicht sehr zügig ankommen.

Deshalb haben sich Jürgen Hahn (Rasdorf), Manuela Henkel (Geisa), Benjamin Tschesnok (Hünfeld), Simon Sauerbier (Burghaun), Hermann-Josef Scheich (Eiterfeld), Timo Lübeck (Haunetal) und Marion Frohnapfel (Nüsttal) in der Corona-Krise in einem gemeinsamen Schreiben an die örtlichen Bundes- und Landtagsabgeordneten gewandt. Darin heißt es, dass in der touristischen Gebietskulisse der TAG es in den zurückliegenden zehn Jahren gelungen sei, das Thema Tourismus zu einem wichtigen Faktor in der Wertschöpfung der Region zu entwickeln.

Kegelspiel-Bürgermeister mahnen an, dass Corona-Hilfen für Tourismus-Betriebe schnell fließen

Die Übernachtungszahlen hätten sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt, die Zahl der Tagestouristen sei sogar noch stärker gewachsen. Ohne Gastronomie, ohne Freizeiteinrichtungen, ohne Einzelhandel und andere touristische Leistungserbringer stehe allerdings zu befürchten, dass sich diese sehr positive Entwicklung nach der Corona-Pandemie ins Gegenteil verkehre.

„Deshalb wenden wir uns mit einem gemeinsamen eindringlichen Appell an die Bundes- und Landtagsabgeordneten, ihren Einfluss geltend zu machen, damit den Betrieben und Unternehmen möglichst zügig geholfen wird. Mühselig aufgebaute Strukturen dürfen nicht verloren gehen“, betonen die Bürgermeister.

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