Auch die Beiträge der Kita St. Ulrich sollen erstattet werden.
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Auch die Beiträge der Kita St. Ulrich sollen erstattet werden.

Warten auf Unterstützung

Hünfeld: Kitabeiträge werden wegen Corona-Lockdown erstattet - Land Hessen soll helfen

Der Magistrat der Stadt Hünfeld will auch in diesem Lockdown den Eltern, die keine Betreuung in Anspruch nehmen, die Beiträge für die Kindertagesstätten erstatten.

Hünfeld - Die Stadt Hünfeld kündigte in einer Presseerklärung an, die Kita-Beiträge den Eltern erstatten zu wollen, die in diesem Corona-Lockdown keine Betreuung in Anspruch nehmen. Diese Regelung wurde mit allen Trägern der Hünfelder Kindertagesstätten abgestimmt. Auch die Stadt Fulda hatte erst kürzlich angekündigt, dass Eltern bis März keine Kita-Beiträge wegen des Corona-Lockdowns zahlen müssen.

Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) betonte, er sei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar, die im Corona-Lockdown die Betreuung von Kindern sicherstellen, deren Eltern sie nicht zuhause lassen könnten. Bereits im vergangenen Jahr waren insgesamt rund 43.000 Euro an die Eltern ausgezahlt worden, die während des ersten Corona-Lockdowns ihre Kinder zu Hause betreut hatten. An diese Regelung will der Magistrat in Hünfeld auch in der gegenwärtigen Situation anknüpfen und dafür noch aus dem vergangenen Jahr vorhandene Restmittel einsetzen, die seinerzeit die Stadtverordnetenversammlung bereitgestellt hatte.

Stadt Hünfeld will Kita-Beiträge erstatten - Bürgermeister hofft auf Hilfe vom Land Hessen

Die Stadt Hünfeld hofft nach den Worten des Bürgermeisters Tschesnok dabei auch auf die Unterstützung des Landes Hessen, das eine Förderung von insgesamt 40 Millionen Euro für den Ausfall von Elternbeiträgen in Aussicht gestellt hatte. Diese Mittel aus dem Jahr 2020 seien bislang noch nicht an die Kommunen verteilt worden.

Auch für dieses Jahr habe das Land Hessen bereits angekündigt, weitere zwölf Millionen Euro bereitzustellen, um die Kommunen zur Hälfte von Einnahmeausfällen zu entlasten. Die andere Hälfte wird durch die Stadt aufgebracht. Das Land hatte überdies angekündigt, für jeden weiteren Monat, in denen die Empfehlung gilt, Kinder möglichst zuhause zu betreuen, weitere zwölf Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Hünfeld hoffe nun auf eine baldige Auszahlung dieser Mittel an die Kommunen. Diese Hilfen für die Kommunen stammen aus dem Kommunalpakt des Landes Hessen. (zi)

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