Corona-Impfung
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Der Wartburgkreis setzt auf ein eigenes Impfzentrum. (Symbolbild)

Quote bislang niedrig

Wartburgkreis plant eigenes Impfzentrum - 1000 Impfungen pro Woche als Ziel

Der Wartburgkreis plant ein eigenes kommunales Corona-Impfzentrum, das das landesweite Impfangebot der Kassenärztlichen Vereinigung in Thüringen ergänzen soll.

Eisenach - Der Wartburgkreis will ein eigenes kommunales Corona-Impfzentrum eröffnen. Der Startschuss soll am kommenden Montag (13. Dezember) fallen. Das Impfzentrum im Fuldaer Nachbarkreis wird voraussichtlich acht Wochen lang geöffnet sein, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte.

Bis zu 1000 Menschen ab 16 Jahre könnten wöchentlich gespritzt werden, wobei aktuell die Impfstoffe von Biontech und Moderna zum Einsatz kommen sollen. 50 Helfer unter anderem von Rettungsdienst, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) sollen für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Corona in Thüringen: Wartburgkreis plant eigenes Impfzentrum

Das Angebot richte sich ausschließlich an die Bevölkerung des Wartburgkreises und Beschäftigte dort ansässiger Firmen, betonte die Kreisverwaltung. Termine können nur online über ein Terminvergabesystem auf der Internetseite des Landratsamtes www.wartburgkreis.de gebucht werden. (Lesen Sie hier: Helios-Klinik in Hünfeld eröffnet Corona-Impfzentrum)

Die Impfquote im Wartburgkreis ist niedriger als im Thüringer Durchschnitt. Sie lag zu Wochenbeginn bei 55,8 Prozent (Erstimpfungen) beziehungsweise 58,1 Prozent (Zweitimpfungen). Das Gesundheitsministerium veröffentlicht einmal wöchentlich regionale Impfquoten.

Thüringenweit hatten am Donnerstag 65,8 Prozent der Bevölkerung die erste Spritze bekommen, zweimal geimpft waren 63,4 Prozent, die Auffrischungsimpfung hatten 18,9 Prozent erhalten.

Als erste Kommune in Thüringen hatte kürzlich die kreisfreie Stadt Jena ein kommunales Impfzentrum eröffnet. Sie plant auch die Eröffnung eines eigenen Zentrums für Kinder-Impfungen. (dpa)

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