Dieser Aushang klebte an den Türen des Hünfelder Klosters.
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Dieser Aushang klebte an den Türen des Hünfelder Klosters.

Mehrere Bewohner betroffen

Coronavirus-Ausbruch im Hünfelder Bonifatiuskloster: Weiterer Todesfall gemeldet - Quarantäne aufgehoben

  • Harry Wagner
    vonHarry Wagner
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Nach dem Coronavirus-Ausbruch im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld ist die Quarantäne nun wieder aufgehoben worden. Im Kloster hatten sich 29 mit dem Coronavirus infiziert, zwei Personen starben.

Update vom 7. Dezember, 12.15 Uhr: Das St. Bonifatiuskloster in Hünfeld hat am Montag bekannt gegeben, dass die Quarantäne nach dem Corona-Ausbruch aufgehoben wurde. Somit finden ab dem 3. Adventssonntag in der Klosterkirche wieder Messen statt. Die Zeiten hierfür sind samstags, um 18.30 Uhr und Sonntag, 7, 10 und 11.30 Uhr. In der Woche ist die Messe um 8.30 Uhr wieder in der Klosterkirche. Die Frühmesse um 6.45 Uhr entfällt.

Update vom 1. Dezember, 16.37 Uhr: Wie der Landkreis Fulda mitteilt, ist im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Bonifatiuskloster in Hünfeld eine weitere Person gestorben. Die Person war 88 Jahre alt. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Fulda ist damit auf 34 gestiegen.

Update vom 27. November, 20.01 Uhr: Eine weitere infizierte Person aus dem Bonifatiuskloster in Hünfeld ist gestorben.

Update vom 20. November, 18.30 Uhr: Die Infektionsfälle im Hünfelder Bonifatiuskloster haben einen Todesfall gefordert. Wie der Landkreis Fulda berichtete, ist eine 90-jährige Person im Kloster gestorben. Die Zahl der Corona-Toten steigt im Landkreis Fulda damit auf 21.

Bei einer Abstrichaktion im Hünfelder Kloster sind insgesamt 29 Personen (20 Bewohner und 9 Mitarbeiter) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, habe der Landkreis alle notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung und Nachverfolgung getroffen und Quarantäne angeordnet.

Lesen Sie hier die Erstmeldung vom 17. November:

Hünfeld - Mindestens zehn Bewohner sind – Stand Montag – an Covid-19 erkrankt. Die gesamte Bruderschaft des Klosters, 35 Patres an der Zahl, und auch die Angestellten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Wie Pater Superior Karl-Heinz Vogt, der Leiter des Bonifatiusklosters, erklärte, hätten einige Mitbrüder Ende voriger Woche über grippeähnliche Symptome geklagt. Auf ärztlichen Rat hin wurden für einen Teil der Bewohner Schnelltests organisiert, die von der Pflegeeinrichtung Mediana St. Ulrich zur Verfügung gestellt wurden und bei 10 von 14 Getesteten einen positiven Befund auf Covid-19 ergeben hätten. (Lesen Sie hier: Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Mit unseren News-Tickern für Hessen und Fulda bleiben Sie auf dem Laufenden)

Corona-Ausbruch im Hünfelder Bonifatiuskloster: Geistlicher muss ins Krankenhaus

Daraufhin wurde das Gesundheitsamt informiert, das für den gestrigen Montag für alle Bewohner einen PCR-Test veranlasste und häusliche Quarantäne anordnete.

Der Gesundheitszustand der Männer ist unterschiedlich. Einige von Pater Vogts Mitbrüdern verspüren keinerlei Beschwerden, andere wiederum werden von den üblichen Anzeichen einer Erkältung geplagt. Ein 73-jähriger Geistlicher musste allerdings nach Bad Hersfeld ins Krankenhaus gebracht werden. Er litt unter Schwindelanfällen und massiven Muskelschmerzen in den Beinen. „Das sind Symptome, die man bisher noch gar nicht so sehr mit Corona in Verbindung gebracht hat“, weiß Vogt, der nun für die kommenden Tage ebenso wie seine Mitbewohner auf gemeinsame Aktivitäten verzichten muss.

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