Die Fichten neben dem derzeit in Folien gepackten Großenbacher Denkmal sollen vor Beginn der Sanierung gefällt werden. / Foto: Hartmut Zimmermann

Denkmal wird im Frühjahr saniert – Sammlung brachte mehr als die Hälfte der Kosten

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Großenbach - Das Gefallenendenkmal in Großenbach wird im Frühjahr saniert. Den größten Teil der Kosten von insgesamt rund 6000 Euro tragen die Großenbacher selbst.

Wie die Pressestelle der Stadt Hünfeld mitteilt, ist die Finanzierung der Reparaturarbeiten sichergestellt. Eine Haussammlung des Ortsbeirats und der Vereine in Großenbach erbrachte 3268 Euro. Weitere 1500 Euro, so heißt es in der Pressemitteilung, steuert das Landesamt für Denkmalpflege bei, den Rest werde die Stadt Hünfeld bezahlen. Er sei dankbar für die große Spendenbereitschaft, wird Ortsvorsteher Martin Stehle zitiert.

Das Gefallenendenkmal wurde vermutlich um 1920 gebaut. Wetter und Frost hatten dem Standbild aus Kunststein erheblich zugesetzt. Es bildeten sich Risse. Um ein Fortschreiten der Schädigung zu verhindern, war das Denkmal schon vor längerer Zeit in Folie gehüllt worden.

Schon einmal auf eigene Kosten restauriert

Bei der Sanierung werden die Risse geschlossen und fehlende Teile ersetzt, dazu soll das Kunststein-Material einen einheitlichen Schutzanstrich erhalten. Bereits 1983 hatte die Ortsgemeinschaft das Ehrenmal – damals auf eigene Kosten – restauriert.

Um mit den Arbeiten im Frühjahr 2016 beginnen zu können, müssen noch die Fichten in der unmittelbaren Umgebung entfernt werden. Das wollen die Mitglieder des Ortsbeirats in Eigenleistung in den nächsten Wochen erledigen.

Ab Ende 2016 soll das Ehrenmal dann wieder ein würdiger Ort des mahnenden Gedenkens und Erinnerns am Ortsausgang von Großenbach sein, kündigt Ortsvorsteher Martin Stehle an. / zi

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