Bundeskanzler Helmut Kohl und Kanzleramtsminister Seiters trafen in Bonn zu ersten Gesprächen mit Vertretern der oppositionellen DDR-Partei Demokratischer Aufbruch zusammen. Links steht Pfarrer Rainer Eppelmann. Wolfgang Schnur ist der Zweite von rechts.
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Bundeskanzler Helmut Kohl und Kanzleramtsminister Seiters treffen im Juni 1989 in Bonn zu ersten Gesprächen mit Vertretern der oppositionellen DDR-Partei Demokratischer Aufbruch zusammen. Links steht Pfarrer Rainer Eppelmann. Wolfgang Schnur ist der Zweite von rechts.

Mit Liedermacher Stephan Krawczyk

„Der Fall Wolfgang Schnur“: Point Alpha Stiftung lädt zu Diskussion zu Doku von Alexander Kobylinski

„Der Fall Wolfgang Schnur“: Wie nimmt die Diktatur Einfluss auf die Zivilgesellschaft? Einer Antwort darauf will sich die Point Alpha Stiftung gemeinsam am Mittwoch, 16. September, 18.30 Uhr, mit dem Dokumentarfilm von Alexander Kobylinski nähern.

Rasdorf/Geisa - Die Veranstaltung findet in der in der Fahrzeughalle statt. Der Dokumentarfilm thematisiert den Aufstieg und den Fall des Wolfgang Schnur. Der Liedermacher und Stephan Krawczyk musiziert und diskutiert mit. Die Diskussion leitet Prof. Jürgen Haase. Eine Anmeldung ist verpflichtend.

Wolfgang Schnur war eine der schillernden Figuren in der DDR. Rechtsanwalt für Oppositionelle, kirchlicher Berater und über 20 Jahre lang Stasi-Spitzel; mehrfach ausgezeichnet von Erich Mielke, dem Chef des MfS. 1989 wurde er der Vorsitzende des Demokratischen Aufbruchs und wäre fast der erste frei gewählte Ministerpräsident der DDR geworden. (zi)

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