Fotos: Winfried Möller

Bis Dreikönig lockt der Adventsweg

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Rasdorf - Zum dritten Mal in Folge kann man bis zum 7. Januar 2020 in der Point-Alpha-Gemeinde Rasdorf den Rasdorfer Adventsweg besuchen. Am ersten Adventssonntag wurde er eröffnet und gleichzeitig das erste Fenster des Lebendigen Adventskalender geöffnet.

Von Winfried Möller

Frostig war es bei hereinbrechender Dunkelheit. Trotzdem war eine sehr große Zahl Menschen der Einladung des Pfarrgemeinderates gefolgt, um bei der Eröffnung dabei zu sein. Der Rasdorfer Adventsweg, der sich in den letzten beiden Jahren schon großer Beliebtheit erfreuen konnte, sei eine religiös – meditative Weg.

Er führe durch den Advent und die Weihnachtszeit, so Theo Lenz, Initiator und Organisator des Rasdorfer Adventsweges. Auf 10 Tafeln mit Assistenzfiguren gebe es Impulse zu den Adventssonntagen, Nikolaus, dem Friedenslicht, der Herbergssuche, Weihnachten und Heilige Drei Könige. An der Station „Weihnachtskrippe“ könne man zusätzlich das Weihnachtsevangelium lesen.

Dank an freiwillige Helfer

Durch die große Zahl der freiwilligen Helfer habe es nur dreieinhalb Tage gedauert, den Weg fertigzustellen. Theodor Lenz dankte den Menschen, ohne die die Arbeit nicht hätte geleistet werden können und für die tatkräftige Unterstützung des gemeindlichen Bauhofs.

Besonders sagte er den örtlichen Firmen Dank, die dazu beigetragen hätten, dass die Figuren das Jahr über aufbewahrt werden konnten und dass die Halterungen für die Weihnachtsbäume so nachkonstruiert worden seien, dass es keiner zusätzlichen Stützen, wie im vergangenen Jahr, bedurft hätte.

Er bedankte sich auch bei den Nachbarn, die die „Bauleute“ mit warmen Getränken und Speisen versorgten. Die Segnung des Adventsweges hatte Dechant Markus Blümel übernommen. Der Weg gebe Impulse, damit Weihnachten nicht nur ein Fest der Geschenke sei. Die Eröffnung wurde vom Kindersingkreis (Leitung Jaqueline Günther/ Stephanie Hardegen) musikalisch begleitet.

Feierliche Eröffnung

Im Anschluss wurde auf dem Adventsweg das erste Fenster des „Lebendigen Adventskalender“ durch den Kindersingkreis geöffnet. Täglich „öffne“ eine andere Familie in Rasdorf, Grüsselbach und Setzelbach ein Fenster. Sabine Wiegand brachte die Figuren von Maria und Josef auf dem Weg der Herbergssuche zum ersten Fenster.

Diese gehen bis zum Heiligen Abend von Haus zu Haus. Kinder können sich dabei nach dem Übergaberitus, Gebet und Gesang in einem Säckchen Schafwolle sammeln, die dann in der Kinderchristmette am Heiligen Abend um 15 Uhr in der Stiftskirche in der Krippe ihren Platz findet.

Besondere Aktionen

Die Tafeln des Adventsweges sind abends beleuchtet und der Weg ist ökologisch mit Hackschnitzeln befestigt, so dass er jederzeit begangen werden kann. Besondere Aktionen sind die Station nach der Vorabendmesse am 7. Dezember, die Ankunft des Friedenslichts am 15. Dezember um 17 Uhr bei Familie Schmitt am Anger sowie die Aussendung der Sternsinger im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst am 05. Januar von der Adventswegstation „Heilige Drei Könige“.

Der Rasdorfer Adventsweg ist selbsterklärend und kostenlos. Es gibt eine Spendenbox. / wim

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