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EDV-Kooperation mit den Stadtwerken als Dienstleister: Burghaun, Nüsttal, Rasdorf und Hünfeld als Partner

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Foto: Stadt Hünfeld
Foto: Stadt Hünfeld

Hünfeld - Die bewährte EDV-Kooperation der vier Kegelspielkommunen Burghaun, Nüsttal, Rasdorf und Hünfeld sowie der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel mit den Stadtwerken Hünfeld ist auf eine neue vertragliche Grundlage gestellt worden. Die Stadtwerke Hünfeld sind künftig Dienstleister für die beteiligten Kommunen und die Touristische Arbeitsgemeinschaft und betreiben ein gemeinsames Rechenzentrum.

Sie lesen eine Pressemitteilung der Stadt Hünfeld im Wortlaut: Auch die Stadt Schlitz, die Stadtwerke Schlitz und die Stadtwerke Lauterbach nutzen dieses Rechenzentrum, das bei den Stadtwerken Hünfeld angesiedelt ist. Außerdem kümmern sich die Stadtwerke Hünfeld nicht nur um den Betrieb des Rechenzentrums, sondern betreuen auch die gesamte EDV-Infrastruktur in den einzelnen Kommunen, teilen die Bürgermeister Marion Frohnapfel, Nüsttal, Jürgen Hahn, Rasdorf, Simon Sauerbier, Burghaun, und Stefan Schwenk, Hünfeld, mit. Bereits 2012 hatten die vier beteiligten Mitgliedskommunen des heutigen Zweckverbands Hessisches Kegelspiel eine Rahmenvereinbarung zum gemeinsamen Betrieb eines EDV-Netzwerks abgeschlossen. Diese bestehende Vereinbarung soll nun durch einen Kooperationsvertrag abgelöst werden, bei dem sich die Stadtwerke Hünfeld als Dienstleister zur Verfügung stellen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Partnerkommunen entsprechend ihrer tatsächlichen Inanspruchnahme der

Dienstleistungen finanziell an dem Betrieb des Rechenzentrums und der EDV-Infrastruktur beteiligen können. In der fünfjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit hatte sich ergeben, dass die Anforderungen der einzelnen Kommunen an die individuellen Dienstleistungen über den reinen Rechenzentrumsbetrieb hinaus zwar deutlich gewachsen sind, sich aber auch sehr unterschiedlich entwickelt haben. Dem soll durch die neue Kooperationsvereinbarung Rechnung getragen werden. So hat beispielsweise die Stadt Hünfeld ihr neues e-Government-Konzept beschlossen, das weitere Innovationsschritte erforderlich macht. Beispielsweise werden gegenwärtig die gesamten Bauakten der Stadt, immerhin 6.300 Liegenschaften, komplett digitalisiert, um sie künftig als papierlose Akten weiterführen zu können. Bereits seit 2014 setzen die vier Kommunen ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem im Bereich des Rechnungs- und Kassenwesens ein, das eine papierlose Bearbeitung aller Rechnungsvorgänge ermöglicht.

Die Vereinbarung wurde auch deshalb notwendig, weil die Stadtwerke Hünfeld als künftiger Dienstleister in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von rund 400 000 € im Bereich des Rechenzentrums vornehmen müssen, denen diese neue Vereinbarung Rechnung trägt. Nach aktuellem Stand finanziert die Stadt Hünfeld allein 101.000 Euro jährlich für den Betrieb des gemeinsamen Rechenzentrums, die weiteren drei Partnerkommunen, der Zweckverband Hessisches Kegelspiel und die Touristische Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel in der Summe etwa 178.000 Euro. Hinzu kommen die Vergütungen für Dienstleistungen, die künftig nach tatsächlicher Inanspruchnahme abgerechnet werden sollen. Auch dazu liegen bereits Erfahrungswerte vor. Auf die Stadt Hünfeld werden davon rund 50.000 Euro entfallen, auf die übrigen Mitgliedskommunen, den Zweckverband und die Touristische Arbeitsgemeinschaft in der Summe etwa 12.500 Euro. Insgesamt wird das Rechenzentrum gegenwärtig von über 300 Arbeitsplätzen genutzt. Der große Vorteil für die Kommunen besteht auch darin, dass technische Innovationsschritte und Fragen der Datensicherheit damit zentral gelöst werden. Die Stadtwerke Hünfeld betreiben als Dienstleister ein Rechenzentrum mit zwei Standorten, auf denen die gesamten Daten gespiegelt vorgehalten werden, um ein Höchstmaß an Datensicherheit gewährleisten zu können.

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