Im Kirchweg in Eiterfeld ist ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert.
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In diesem Einfamilienhaus in Eiterfeld hat sich die Tat ereignet.

Staatsanwaltschaft nennt Details

Tötungsdelikt in Eiterfeld: 41-Jähriger nach Messerangriff verblutet, Tatverdächtiger wählte Notruf

  • Harry Wagner
    vonHarry Wagner
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Nach dem Tötungsdelikt im Eiterfelder Ortsteil Buchenau äußert sich die Staatsanwaltschaft zu den Hintergründen. Der 41-jährige Mann ist durch die Stiche eines Messers zu Tode gekommen.  

Update vom 19. Februar, 12.03 Uhr: Der 41-jährige Mann, der am Rosenmontag im Eiterfelder Ortsteil Buchenau bei einem Messerangriff ums Leben kam, starb durch die Stiche, die ihm ein 22-Jähriger Tatverdächtiger beigefügt hatte. Das war, wie Staatsanwältin Dr. Christine Seban am Freitag auf Anfrage berichtete, das Ergebnis der Obduktion des Leichnams. 

Als Todesursache sei Verbluten festgestellt worden, nachdem unter anderem bei dem Angriff die Oberschenkelarterie geöffnet wurde. Man müsse davon ausgehen, dass zumindest diese Verletzung lethal gewesen sei. Wie die Staatsanwältin weiter ausführte, sei inzwischen auch geklärt, wer nach der Bluttat die Rettungskräfte zu Hilfe gerufen habe: „Der Verdächtige selbst hat den Notruf abgesetzt.“         

Tötungsdelikt in Eiterfeld: Täter und Opfer kannten sich - Motiv weiter unklar

Erstmeldung vom 17. Februar: Buchenau - Nach dem Tötungsdelikt im Eiterfelder Ortsteil Buchenau bestätigte Staatsanwältin Dr. Christine Seban von der Staatsanwaltschaft Fulda am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung, dass das Opfer durch Messerstiche starb. Näheres zur genauen Todesursache werde die Obduktion klären, die am Donnerstag vorgenommen werden soll.

Der tatverdächtige 22-jährige Mann sitzt im Gefängnis in Untersuchungshaft. Er wird verdächtigt, am Abend des Rosenmontags den 41-Jährigen getötet zu haben. Tatort war ein zweigeschossiges Fachwerkhaus im Kirchweg in Eiterfeld-Buchenau.

Als gesichert gilt, dass der Tatverdächtige und das Opfer sich gekannt haben: Denn bei dem Getöteten handelt es sich um den Vater der ehemaligen Lebensgefährtin des 22-Jährigen. „Ansonsten gibt es momentan keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall“, betonte Christine Seban. Im Dunkeln bleibt vorläufig auch der genaue Tathergang oder das Motiv für die blutige Attacke.

Diese Fragen sind nach dem Tötungsdelikt in Eiterfeld noch ungeklärt

Großes Rätselraten herrscht derzeit auch noch bei der Frage, wie die Tat überhaupt ans Licht gekommen ist. Hat es einen Augenzeugen gegeben, der die Rettungsleitstelle informiert hat? Oder hat dies womöglich der Tatverdächtige selbst getan? Dominik Möller, Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen, sagt dazu: „Das ist im Augenblick noch Bestandteil der Ermittlungen. Wir können nur bestätigen, dass es einen Notruf gegeben hat.“

Die Tat hatte sich am Rosenmontag gegen 20.45 Uhr in Eiterfeld-Buchenau ereignet. In dem kleinen Haus im Ortskern von Eiterfeld-Buchenau sollen Enkelin und Enkel der früheren Besitzerin gelebt haben.

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