Der Knotenpunkt in der Eiterfelder Ortsmitte soll in Zukunft eine Verkehrslastabhängige Ampelanlage bekommen.
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Der Knotenpunkt in der Eiterfelder Ortsmitte soll in Zukunft eine Verkehrslastabhängige Ampelanlage bekommen. (Symbolbild)

Hohes Verkehrsaufkommen

Bürgermeister Scheich zum Eiterfelder Knotenpunkt: Ampelanlage soll 2021/22 gebaut werden

  • Harry Wagner
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Seit Jahren ist der neuralgische (Knoten-) Punkt in der Eiterfelder Ortsmitte ein heiß diskutiertes Thema: die Kreuzung der beiden Landesstraßen. Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig) informierte jetzt die Gemeindevertreter über den Sachstand. 

Eiterfeld - Die FWG/SPD-Koalition hatte einen entsprechenden Antrag zur Auskunft eingebracht, wie und wann die Maßnahme – es soll dort eine Ampelanlage aufgestellt werden – realisiert wird. Wie Scheich betonte, ist die Umsetzung durch Hessen Mobil für 2021/2022 geplant – abhängig davon, wie lange die durch die Sanierung der Ortsdurchfahrt Eitra notwendige Umleitung besteht, die auch durch Eiterfeld geführt wird und dort für ein höheres Verkehrsaufkommen sorgen dürfte.

Bei der als Unfallschwerpunkt geltenden, vielbefahrenen Kreuzung der L3170 (Arzell – Leibolz) mit der L3171 (LeimbachFürsteneck) werden dann im Zuge der Bauarbeiten die Fahrbahnteiler entfernt. Außerdem müssen die Gehwege und Bordsteine abgesenkt werden. Diese nicht zur Fahrbahn gehörenden Bereiche habe, so Scheich, die Gemeinde zu finanzieren.

Eiterfelds Bürgermeister Scheich: Verkehrslastabhängige Ampelanlage soll Abhilfe schaffen

Nachdem sich der Bau eines Kreisels im Kreuzungsbereich offenbar als nicht praktikabel erwiesen hat, soll dort nun eine verkehrslastabhängige Ampelanlage installiert werden, die entsprechend auf das Fahrzeugaufkommen reagiert. Denn, so Scheich: „Wir haben extreme Spitzenzeiten, während es am Wochenende dort deutlich ruhiger ist.“

Eine weitere FWG/SPD-Anfrage betraf die Bauplatzsituation in einigen Ortsteilen. Hier gebe es laut Scheich in Arzell 30 , in Großentaft 15, in Leimbach 8 und im Kernort 60 unbebaute innerörtliche Grundstücke, die nach rechtlichen Grundlagen sofort bebaubar wären. Vielfach reagierten die Eigentümer auf den Kaufwunsch der Gemeinde „sehr zurückhaltend“, bekräftigt der Bürgermeister: „Innenentwicklung hat Vorrang vor Außenentwicklung – was mir aber nichts nützt, wenn ich an die Grundstücke nicht herankomme und der Besitzer sie für die Enkel oder als Kapitalanlage behält.“ Immerhin sei die Marktgemeinde in Eiterfeld im Eisenacher Weg nun Grundstückseigentümer und habe die Möglichkeit zur Baulanderschließung, bekräftigt Scheich.

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