Archivfoto: Stadt Hünfeld

Entwicklungskonzept für das Quartier „Nord- und Ostend Hünfeld“ wird auf den Weg gebracht - Bewohner werden aktiv einbezogen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Das Quartier „Nord- und Ostend Hünfeld“ wurde 2016 neu in das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Ziel des Programms ist es, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zu fördern und dabei auf die jeweiligen Besonderheiten des Quartiers oder des Stadtteils einzugehen.

Sie lesen eine Pressemitteilung der Stadt Hünfeld im Wortlaut: Um genau diese Besonderheiten im „Nord- und Ostend Hünfeld“ herauszuarbeiten und festzustellen, wo ein besonderer Handlungsbedarf be-steht, wird zunächst ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (I-SEK) erarbeitet. Die Förderperiode erstreckt sich von 2016 bis 2026. In einem ersten Schritt erarbeitet die NH ProjektStadt für das Untersuchungsgebiet mit einer Größe von ca. 82 ha ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Das ISEK ist Fördervoraussetzung für die Beantragung von Städtebaufördermitteln. In den nächsten Jahren besteht damit im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ die Möglichkeit, die Wohn- und Lebensverhältnisse in dem Gebiet durch den Einsatz von Fördermitteln nachhaltig zu verbessern. Hünfeld konnte schon mit dem Standort „Tiergarten/Schulviertel“ aus dem Pro-gramm „Soziale Stadt“ profitieren. Diese Maßnahme ist bereits abgeschlossen. „Am ersten Förderstandort wurden beachtliche städtebauliche Erfolge erzielt. Die Erfahrungen, die dort gesammelt wurden, sollen nun auch für den neuen Förderstandort genutzt werden“, so Bürgermeister Stefan Schwenk.

Zunächst gilt es, eine umfassende Bestandsanalyse vorzunehmen. Die Mitarbei-ter der NH ProjektStadt werden daher in den nächsten Wochen häufig im Quar-tier unterwegs sein und vor allem auch mit lokalen Akteuren, Bürgern, Gewer-betreibenden und Experten sprechen.

„Besonders wichtig ist uns, die Bevölkerung und die lokalen Akteure, intensiv in die Ausarbeitung des Konzepts einzubeziehen“, heben Projektleiterin Karolin Stirn und Projektleiter Dominik Reimann von der NH ProjektStadt hervor. Auf Grundlage der Bestandsanalyse und erster Planungsvorschläge findet voraus-sichtlich am 17. Mai 2018 eine „Auftaktwerkstatt“ statt. Bis dahin sind viele Gespräche mit den Akteuren vor Ort vorgesehen.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 720 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Der Wohnungsbestand wird aktuell von rund 260 Mitarbeitern in vier Regionalcentern betreut, die in 13 Service-Center untergliedert sind. Das Regionalcenter Kassel bewirtschaftet rund 17.500 Wohnungen, darunter rund 5.000 in der Stadt Kassel, und hat mit den Servicecentern in Fulda und Marburg sowie einem Vermietungsbüro in Eschwege drei Außenstellen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2022 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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