Die Vorstände Gerhard Hahn (von links), Walter Mengel, Werner Eichler und Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Vogt. / Foto: Sabrina Mehler

Erfolgreich trotz schwierigen Bedingungen: VR-Bank NordRhön mit Geschäftszahlen 2015

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - 2015 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr für die VR-Bank NordRhön, erklärten die Vorstände bei der Vertreterversammlung im Kolpinghaus. Sie wiesen jedoch darauf hin, dass dies in Zukunft nicht so bleiben müsse. Denn auch das Hünfelder Geldinstitut hat mit den schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Thema waren daher auch die Schließungen von Filialen.

Von unserem Redaktionsmitglied Sabrina Mehler

„Es sind gute Zahlen für 2015“, bekräftigte Vorstand Werner Eichler. „Wir wissen aber, dass dies nicht so bleiben wird.“ Auch der VR-Bank NordRhön blase „scharfer Wind ins Gesicht“. Er beklagte insbesondere die zunehmende Regulatorik und die Niedrigzinsphase, die eher ein „Niedrigzinszustand“ sei und „über das Jahr 2020 hinaus“ fortbestehen werde. Die Zinserträge werden „dramatisch“ zurückgehen, prophezeite Eichler. Dies mache umfangreiche Sparmaßnahmen erforderlich, soll die Zukunft der Bank nicht aufs Spiel gesetzt werden.

Unter anderem ging er auf das veränderte Kundenverhalten in Zeiten der Digitalisierung ein. Infolgedessen nehme die Frequentierung der Geschäftsstellen ab. „Wir haben jede einzelne Filiale untersucht, die Entscheidungen sind uns nicht leichtgefallen.“ Die Schließungen beziehungsweise Umwandlungen in SB-Standorte seien aber unumgänglich.

Vorstandskollege Walter Mengel bezeichnete 2015 als „ereignisreiches und erfolgreiches Jahr“ und stellte die Zahlen im Einzelnen vor, die sich sowohl auf NordRhön als auch die Raiffeisenbank Haunetal beziehen. Beide hatten rückwirkend zum 1. Januar 2015 fusioniert. Auch 2016 nahm Mengel bereits in den Blick: „Wir erwarten ein rückläufiges, aber noch zufriedenstellendes Ergebnis.“

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