Fotos: Sabrina Mehler

Erinnerung an die letzte Grenzpatrouille auf Point Alpha

  • VonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Point Alpha - Anlässlich des 29. Jahrestages der letzten Grenzpatrouille der US-Streitkräfte am Point Alpha fand am Freitag neben dem feierlichen Austausch des Sternenbanners ein Schülerbegegnungstag statt.

Auftakt der Veranstaltung bildete wieder das traditionelle Fahnenzeremoniell, die sogenannte „Retreat Ceremony“, die von den Kadetten der High School des U.S. Department of Defense Education Activity in Wiesbaden durchgeführt wurde. Sie holten das Sternenbanner ein, falteten es nach einem streng festgelegten Muster zusammen und übergaben es feierlich der Point Alpha Stiftung. Eine neue Fahne wurde dann gehisst.

Schülerinnen und Schüler der Jahnschule Hünfeld, des Philipp-Melanchthon Gymnasiums Schmalkalden und der Thuringia International School Weimar hatten bei dem Deutsch-amerikanischen Schülerbegegnungstag nicht nur die Gelegenheit, bei diesem besonderen Schauspiel zugegen zu sein, sondern auch Zeitzeugen beider Nationen bei einem späteren Rundgang über das Gelände des US-Camps und entlang der Grenzrekonstruktionen kennenzulernen und zu befragen.

Während des Festaktes hatten Grußredner an die Schüler appelliert, nie zu vergessen, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind und dass demokratische Werte verteidigt werden müssen. Unter den Ehrengästen waren Col. Thomas Bannon, Vertreter der United States Army Europe, Generalkonsulin Patricia Lacina vom Amerikanischen Generalkonsulat Frankfurt, Generalkonsul Timothy Eydelnant vom Amerikanischen Generalkonsulat Erfurt sowie General Olaf von Roeder vom Landeskommando der Bundeswehr in Hessen.

Für die Point Alpha Stiftung sprach der ehrenamtliche Vorstand, Dr. Eberhard Fennel, der Bundeskanzler Helmut Kohl zitierte: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann weder die eigene Zeit verstehen noch die Zukunft gestalten.“ Er freue sich, dass für die junge Generation an diesem authentischen Ort auf Point Alpha Geschichte erlebbar werde. Heute müsse man dankbar daran erinnern, dass sich die amerikanischen Streitkräfte bis zum Mauerfall für die Freiheit an der innerdeutschen Grenze eingesetzt haben. / sam

Das könnte Sie auch interessieren