Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Felix kam noch im Auto der Eltern zur Welt: Vor dem DRK geboren

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Kaum auf der Welt, löst der kleine Felix ein großes Medien-Interesse aus: Wegen des Jungen, der am Sonntag am Rande der B 84 zwischen Rasdorf und Großenbach in einem Auto zu Welt kam, habe es ganz viele Presse-Anfragen gegeben, berichtet Gudrun Käsmann, die Sprecherin der Helios St.-Elisabeth-Klinik Hünfeld.

Felix’ Eltern hatten sich am Sonntag gegen Mittag mit dem Auto auf dem Weg zur Entbindung in die Hünfelder Helios-Klinik gemacht. Doch der junge Mann hatte es eiliger, als seine Eltern gedacht hatten: Auf Höhe von Großenbach merkte die Frau, dass die Zeit wohl nicht mehr reichen würde und bat ihren Mann den Wagen anzuhalten. Er rief per Handy den Notarztwagen. „Aber da war schon die Fruchtblase geplatzt“, erklärt seine Frau. Die Geburt habe keine fünf Minuten gedauert, berichtet der frischgebackene Papa und spontaner Geburtshelfer.

„Als unser Team wenig später ankam, war Felix schon geboren“, berichtet Steffen Diegmüller, der Rettungsdienstleiter des DRK Hünfeld. Die Polizei sperrte die Bundesstraße ab, damit Mutter und Kind von einem Notarzt versorgt werden konnten. „Die Helfer haben sich dann um Mutter und Kind gekümmert und haben die junge Familie ganz ruhig und unaufgeregt ins Hünfelder Krankenhaus gefahren.“ Nun sind Mutter und Kind nach der turbulenten Geburt wohlauf und genießen die erste gemeinsame Zeit. Felix kam mit einem Geburtsgewicht von 3300 Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern zur Welt. / zi, erz

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