Fotos: Hartmut Zimmermann

Fotogalerie: Hünfelder überziehen etwas bei Generalprobe für Christmetten-Liveübertragung

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - „Noch 40 Sekunden bis zum Beginn der Generalprobe! ... Noch 20 Sekunden... noch fünf ...“ Die ersten Töne der Orgel erklingen. Damit bei der Live-Übertragung der Christmette aus der Hünfelder St.-Jakobus-Kirche alle klappt, haben alle Beteiligten am Montag emsig bis in den späten Abend gearbeitet.

Eine kleine Test-Gemeinde feiert den Gottesdienst mit, denn auch der Wechsel zwischen Chorgesang auf der Empore und dem Gemeindegesang muss ja für die Aufnahme klar sein: Wann ist welche Kamera wo unterwegs? Wann gehen die Lektoren zum Ambo? All das steht zwar auch in dem „Drehbuch“, das in den Monaten zuvor erarbeitet wurde.

Pfarrer begrüßt die Menschen „draußen an den Fernsehgeräten“

Aber damit Buch und Aufnahmewirklichkeit einander entsprechen, ist ein Übe-Duchgang unverzichtbar. Der Kirchenraum ist durch die Scheinwerfer hell erleuchtet, die Vergoldung der Altarfiguren blinkt. Die Kameras fahren hier und da in Position, die Kabelträger haben alle Hände voll zu tun.

Pfarrer Peter Borta, der den Gottesdienst leitet, wendet sich nicht nur an seine Gemeinde, sondern begrüßt auch die Menschen „draußen an den Fernsehgeräten“. Aufgeregt sei er nicht, hatte er zuvor im Gespräch gesagt – und offen gelassen, ob das am Heiligen Abend während der Sendung auch so bleibt. Offen ist auch, ob er seine frei gehaltene Predigt im Fernsehgottesdienst unverändert sprechen wird.

Paar Minuten überzogen

Denn am Ende steht fest: Ein paar Minuten haben die Hünfelder überzogen. Und da es für die „Gaalbern“ keinen Gottschalk-Bonus gibt, muss diese Zeit noch reingeholt werden. Dafür gibt es die Nachbesprechung. Hoffentlich klappt das, denn sonst verpassen die Fernsehzuschauer das fulminante Orgelnachspiel von Niklas Jahn.

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