Fotos: Förderverein Alte Kirche Sargenzell

Früchteteppich in der Alten Kirche: Ausstellung startet im September

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Sargenzell - Samen, Körner, getrocknete und gemahlene Blüten: In der Alten Kirche in Sargenzell entsteht derzeit der 31. Früchteteppich.

Sie lesen eine Pressemitteilung des Fördervereins Alte Kirche Sargenzell im Wortlaut:

Bereits im April wurde das jährliche Motiv festgelegt. In diesem Jahre entsteht der Früchteteppich unter neuer künstlerischer Leitung und in etwas anderer Vorgehensweise. Bisher wurde das Bild mit Bleistift aufgemalt und dann die Umrisse mit schwarzen Körnern geklebt und anschließend mit Samenkörnern, getrockneten Blüten und Blättern ausgestreut und schattiert.

Erstmals wurde das Bild von Heike Richter komplett farbig aufgemalt, um dem Team und dies besteht zu 50 Prozent aus neuen und 50 Prozent aus bewährten Helfern das Arbeiten nach der neuen Vorgehensweise zu erleichtern. Die Umrisse wurden gleich mit den Körnern geklebt, aus denen auch die entsprechende Darstellung gestreut wird. Selbst die Schattierung wird meistens gleich mit eingestreut. Die Künstlerin Heike Richter fördert die Kreativität der Helfer. Jeder der ausstreut, schattiert auch gleichzeitig, sie arbeitet mit und nach. Auch wird es in diesem Jahr keinen Rand aus Weizen und Äpfel geben. Es wird ein anderes Material entsprechend dem Motiv gewählt.

Ursprünglich war einmal der Gedanke, die alte Kirche vor dem Abriss zu bewahren und aus den Spenden für den Früchteteppich zu restaurieren. Nach einigen Jahren war das Ziel erreicht und die eingehenden Spenden kommen nun anderen sozialen, karitativen und kulturellen Projekten oder Bedürftigen zu Gute.

Alljährlich lockt die Ausstellung etwa 60.000 Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet an. Schauen, Staunen und Hören was die Bildbetreuer über das Dargestellte erzählen und dann etwas mitnehmen für den Alltag, das ist die Botschaft, die der Förderverein damit den Besuchern vermitteln möchte.

Die Ausstellung ist ab dem 8. September bis zum 4. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Es sind immer ehrenamtliche Helfer anwesend, die den Besuchern das Bild und die Bedeutung der einzelnen Geschehnisse erklären und Fragen beantworten. Gerne werden Gruppen angenommen, die sich unter Telefon (06652) 180195 oder (06652) 7938591 anmelden können.

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