Das Gerüst am Hünfelder Rathaus ist weg.
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Das Gerüst am Hünfelder Rathaus ist weg.

Gerüst abgebaut

Rückkehr im September - Bauarbeiten am Hünfelder Rathaus bald abgeschlossen

  • Harry Wagner
    VonHarry Wagner
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Seit einigen Tagen ist die zweite Außenhaut des Hünfelder Rathauses verschwunden: Das Baugerüst, mit dem das Wahrzeichen der Haunestadt während der Sanierungsphase mehr als ein Jahr umschlossen war, wurde fast vollständig abgebaut – ein deutliches Zeichen, dass der Wiedereinzug der Verwaltung näher rückt.

Hünfeld - Wie Helmut Käsmann, Pressesprecher des Magistrats, auf Anfrage betonte, sei die Rückkehr an den gewohnten Standort für den Monat September geplant. Nur eine einzige Abteilung werde mit Sicherheit bis nach der Bundestagswahl am 26. September noch im Ausweichquartier auf dem Gelände des Museums Modern Art verweilen – das städtische Wahlbüro. Spätestens im Herbst aber soll – nach entsprechender Renovierung der jetzt für mehr als ein Jahr vom Magistrat genutzten Räume – der Gebäudekomplex wieder vollständig der Kunst und der Kultur gehören.

Die Arbeiten im Inneren des Hünfelder Rathauses (Kreis Fulda) gehen laut Käsmann dem Ende entgegen. Die oberen Geschosse seien weitgehend fertiggestellt. Gearbeitet werde noch im Erdgeschoss und im Kellergeschoss. Dort sind die Handwerker derzeit dabei, Fußböden zu verlegen, Malerarbeiten zu vervollständigen und technische Anlagen zu installieren.

Fulda: Bauarbeiten am Rathaus im Hünfeld bald abgeschlossen

Wenn die Verwaltung das Rathaus schließlich wieder bezogen haben wird, sei definitiv auch der Zugang für die Öffentlichkeit über den dann barrierefreien, in einen Glaskubus integrierten Haupteingang auf der Rückseite möglich. Künftig werden zudem alle Stockwerke per Aufzug erreichbar sein. Der Treppenaufgang aus Sandstein an der Nordseite habe, so Käsmann, im Zuge der Renovierung mit einem neuen Unterbau versehen werden müssen. (Lesen Sie hier: City-Marketing will Hünfelder Innenstadt beleben)

Derzeit laufen noch die Baumaßnahmen in der Rathausgasse, die nicht nur unter dem Aspekt der Barrierefreiheit zu sehen sind, sondern die kurze Verbindung zwischen Mittel- und Hauptstraße auch optisch und funktionell aufwerten sollen. Ob die Arbeiten dort parallel zum Wiedereinzug der Verwaltung abgeschlossen werden können, vermochte Pressesprecher Käsmann noch nicht zu beurteilen.

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