In Michelsrombach

Grundstein für neues Tegut-Logistikzentrum gelegt - Woide: „Man kann schon eine Menge sehen“

  • Harry Wagner
    VonHarry Wagner
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Nächster Meilenstein für ein Mega-Projekt: Am Donnerstag ist in Hünfeld-Michelsrombach der Grundstein für das neue Logistikzentrum von Tegut gelegt worden. Landrat Bernd Woide (CDU) sprach von einem „Bekenntnis zur Region“.

Michelsrombach - Im September vorigen Jahres hat der Spatenstich für den neuen Waren-Umschlagplatz im Gewerbegebiet „Hessisches Kegelspiel“ nahe der Autobahn A 7 bei Michelsrombach im Kreis Fulda stattgefunden. Fast genau ein Jahr später trafen sich die Tegut-Verantwortlichen mit ihren Gästen – unter ihnen Fuldas Landrat Bernd Woide und Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok (beide CDU) –, um auf der Mega-Baustelle den Grundstein für den Hochbau zu legen, in dem ab dem Jahr 2023 die zentrale Logistik für ein Großteil des Tegut-Sortiments abgewickelt werden soll.

Einige Betonträger stehen bereits auf dem 23 Hektar großen Areal, dessen Weitläufigkeit auch Tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet beeindruckt: „Es wird ein gigantisches Bauwerk und bedeutet einen gewaltigen Sprung an logistischer Leistung für uns.“ Gutberlet bezeichnet das Logistik-Projekt als einen „Invest in die Zukunft des Unternehmens.“

Fulda: Grundsteinlegung für Tegut-Logistikzentrum - inklusive Zeitkapsel

Für den Standort Michelsrombach habe man sich entschieden, weil er als „Mitte des Tegut-Gebiets“ die goldrichtige Wahl sei. „Wir sind gut verwurzelt in der Region, wir machen gute Erfahrungen mit den Menschen“, ergänzte Gutberlet. Tegut-Unternehmenssprecher Matthias Pusch lobte derweil die „wunderbar unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadt Hünfeld“ im bisherigen Verlauf des Bauprojekts.

An diesem wird künftig insbesondere der bayerische Hochbau-Generalunternehmer Max Bögl gefordert sein. Dessen Vorstandsmitglied Johannes Braun war zur Grundsteinlegung gekommen und strich aufgrund der Topographie des Geländes die Herausforderungen des Bauvorhabens, besonders im Bereich der Statik, heraus. „In den kommenden Monaten werden die Stützmauern und die Bodenplatte des 37 Meter hohen Hochregallagers errichtet, damit Anfang 2022 der Stahlbau erfolgen kann“, beschrieb Braun den weiteren Fahrplan.

In Michelsrombach fand die Grundsteinlegung für das Logistikzentrum von Tegut statt.

Landrat Bernd Woide befand bei einem Blick über das riesige Gelände: „Man kann schon eine Menge sehen.“ Das anspruchsvolle Bauvorhaben dokumentiere die Verbindung von Tegut zur Region, für die das Unternehmen stets Verantwortung übernommen habe: „Jeder in der Umgebung kennt Tegut, und das ist auch gut so.“ (Lesen Sie auch: Tegut baut neues Logistikzentrum an der A7: Was wird aus dem Standort in Fulda?)

„Hünfelder Zeitung“ und Konrad-Zuse-Gedenkmünze in Zeitkapsel

Bürgermeister Benjamin Tschesnok freute sich derweil über eine „Stärkung des Wirtschaftsstandortes Hünfeld“, der mit dem Bau des Logistikzentrums erreicht werde. Tschesnok wies darauf hin, dass die Stadt Hünfeld schon jetzt im Landkreis auf Platz zwei, was die Anzahl der vorhandenen Arbeitsplätze betreffe.

Noch ist das Tegut-Logistikzentrum in Michelsrombach eine Baustelle. Bis 2023 soll es fertig sein.

Die offizielle Grundsteinlegung samt Befüllung der obligatorischen Zeitkapsel nahmen dann drei „Tegutianer“ vor, die besonders eng mit dem Projekt verwoben sind: Kathrin Wendt, Projektleiterin Logistik, Michael Möller, Projektleiter Bau sowie Michael Egerer, der Geschäftsleiter Logistik/SCM.

Neben einem aktuellen Exemplar der „Hünfelder Zeitung“ wurden in der Zeitkapsel auch eine 3-D-Animation und ein Teamfoto des „Projekts Pegasusm“ verstaut. Bürgermeister Tschesnok steuerte noch die Konrad-Zuse-Gedenkmünze bei, die zu Ehren des 100. Geburtstags des Computer-Pioniers geprägt wurde. Die Kapsel wird neben dem Grundstein Platz in der Nähe des künftigen Haupteingangs des Tegut-Logistikzentrums finden.

Rubriklistenbild: © Harry Wagner

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