Die A7 bei Homberg Efze ist aktuell in Fahrtrichtung Süd vollgesperrt.
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Die A7 bei Homberg Efze ist aktuell in Fahrtrichtung Süd vollgesperrt. (Symbolbild)

Einsatz für Polizei und Feuerwehr

Vollsperrung auf A7: Quer liegender Lkw sorgt für stundenlange Sperrung

Die A7 ist in Fahrtrichtung Süd kurz nach der Anschlussstelle Homberg Efze aktuell vollgesperrt. Der Grund ist der Sattelzug eines Lkw. Der Bergungsarbeiten dauern auch am Nachmittag noch an.

Hersfeld-Rotenburg - Wie die Polizei berichtet, ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 6.40 Uhr auf der dreispurigen Bundesautobahn A7, zwischen den Anschlussstellen Homberg/Efze und Bad Hersfeld/West, Gem. Knüllwald ein Verkehrsunfall, der für eine stundenlange Vollsperrung in Richtung Frankfurt sorgen sollte.

Ein 49-jähriger Fahrzeugführer eines Sattelzuges aus Litauen befuhr die A7 in Fahrtrichtung Frankfurt auf dem ersten Fahrstreifen. „Vermutlich infolge eines Fahrfehlers und mangelnder Sicherung, des geladenen Granulats, kam er derart ins Schleudern, dass er nach rechts in die dortige Schutzplanke stieß. Beim Gegenlenken geriet der Sattelzug nach links in die Mittelschutzplanke und kollidierte dabei mit einem auf dem dritten Fahrstreifen fahrenden Pkw eines 58-jährigen aus Melsungen“, wird in der Pressemitteilung der Unfallhergang geschildert.

18 Kilometer Stau: Sattelzug legt den Verkehr auf der A7 lahm

Beide Fahrzeuge drifteten nach rechts und der Sattelzug stieß mit einem auf dem ersten Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug eines 41-Jährigen aus Hameln zusammen. Schließlich kam der Sattelzug über alle drei Fahrstreifen und dem Standstreifen zum Stehen und sorgte für eine stundenlange Fahrbahnsperrung in Richtung Frankfurt. Auch aktuell (14.50 Uhr) dauern die Bergungsarbeiten noch an und der Verkehr staut sich über 18 Kilometer.

Der 58-jährige Fahrzeugführer wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und in ein Klinikum gebracht. Austretende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr Homberg / Efze und die Autobahnmeisterei Hönebach abgebunden und aufgenommen. Sämtliche Umleitungsstrecken sind stark ausgelastet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 130.000 Euro.

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