Susanne Isabel Bockelmann erläutert ihr Glaskunstwerk. / Foto: Winfried Möller

Ganz besonderes Kleinod: Glaskunst an Sankt-Anna-Kirche gesegnet

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Grüsselbach - Die Sankt-Anna-Kirche in Grüsselbach als Kirche zu erkennen, ist Sinn der an ihrer Außenfassade angebrachten Glaskunst. Rechtzeitig zum Patronatsfest und zum endgültigen Abschluss der Restaurierungsmaßnahme hat die Glaskünstlerin Susanne Isabell Bockelmann aus Bad Saulgau diese fertiggestellt.

Von unserem Mitarbeiter Winfried Möller Nach dem Festgottesdienst segnete Generalvikar Professor Dr. Gerhard Stanke das Kunstwerk. Er hatte auch die Festpredigt gehalten. Seit der Entscheidung des Verwaltungsrates, die kleine Kirche umfassend zu restaurieren, sind drei Jahre vergangen. Die Baukosten hätten circa 170.000 Euro betragen, und es seien 850 Stunden Eigenleistung erbracht worden, berichtete der geschäftsführende Vorstand und Vorsitzende des Verwaltungsrates, Bernd Heller. Er sei zudem stolz, dass das Spendenbarometer fast 62.000 Euro anzeige – und das in einer 200-Seelen-Gemeinde. Sein Dank galt den an der Maßnahme beteiligten Pfarrern Rudolf Zeller, Ulrich Piesche und Reiner Modenbach, ebenso Architekt Werner Heumüller aus Geisa und der Bauabteilung des Bistums Fulda mit Dr. Burghard Preusler und Thomas Beer. Ein besonderes Kleinod sei das Glaskunstwerk von Susanne Bockelmann. Auf der Suche nach einem neuartigen Symbol der Heiligen Mutter Anna entstand ein Objekt aus Antikglas, auf dem sich angedeutet eine menschliche Figur finden lässt. Der Fuldaer Generalvikar segnete die Darstellung und die kleinformatige Glaskunsttafel mit dem Schriftzug „Sankt Anna“ neben der Eingangstür.

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