Die Eiterfelder Grundschule besteht seit 40 Jahren. / Foto: Hartmut Zimmermann

40. Geburtstag: Grundschule Eiterfeld startet mit Konzert ins Jubiläumsjahr

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Eiterfeld - Die Grundschule Eiterfeld begeht in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Begonnen haben die Feierlichkeiten kürzlich mit einem Konzert, das das Besondere der Einrichtung herausstellte: die musikalische Ausrichtung – und den gemeinsamen Einsatz von Schülern, Lehrern und Eltern.

Seit jeher legt die Schule Wert auf die musikalische Ausbildung – nicht zuletzt dank Musiklehrerin Stephanie Weber-Huff, die während des Konzertabends in den Ruhestand verabschiedet wurde. Deutlich wird diese Musikalität zum Beispiel in den Bläserkursen, die es seit Anfang des Jahrtausends gibt.

Und seit 2008 nimmt die Bildungseinrichtung an einem Projekt von Bertelsmann Stiftung und Kultusministerium teil und darf sich „Musikalische Grundschule” nennen. Das Motto lautet: „Mehr Musik von mehr Kollegen zu mehr Gelegenheiten in mehr Fächern.”

Musik in vielen Facetten

Jetzt haben Lehrer und Schüler erneut ihre musikalischen Talente bewiesen. Unter Leitung der Musiklehrerinnen Weber-Huff und Juliane Niebling hatten die Kinder der Klassen 1 bis 4 ein buntes Programm eingeübt, das dem guten Ruf der Grundschule gerecht wurde. So sangen die Schüler des dritten Schuljahres „Komm doch zum Jubiläumsfest” auf der bekannten Melodie des River-Kwai-Marsches.

Poppig ging es weiter mit dem Cup-Song, bei dem die Schüler der vierten Klassen den Rhythmus mit Bechern klopften. Und die jüngsten überzeugten mit ihrer Geschichte von einem kleinen Lied, das eine abenteuerliche Reise macht. Die Erstklässler zeigten sich bei ihrem ersten Bühnenauftritt höchst professionell. Als Zwerge aus dem Lande Zimbi traten die Zweitklässler auf, die später vom ehemaligen Rektor Hartmut Dönch unterstützt wurden.

Flöten-AG, Frühorchester und Tanz-AG führten anschließend ihr Können vor – und gaben einmal mehr Einblick in die variantenreichen Angebote der Grundschule. Höhepunkt folgte auf Höhepunkt; dazu gehörte auch eine Trampolinsprung-Einlage: Eine eigens für den Abend gegründete Eltern-Kind-Gruppe ließ die Zirkusluft des vergangenen Jahres noch einmal spürbar werden.

Ehemalige Schüler erinnerten an die vier Musicals in den vergangenen zwölf Jahren. Die Musik, die vom Schulchor mitgesungen wurde, und die farbenprächtigen Kostüme ließen die Zuschauer in Erinnerungen schwelgen. Schulleiterin Cornelia Döhrer, die bereits zu Beginn gemeinsam mit Hausmeister Wolfgang Aumann ihre Schauspielkünste unter Beweis gestellt hatte, berichtete über die Geschichte der Grundschule.

Viertklässler moderierten

Unterstützt wurden die Konzertierenden von der Eiterfelder Band „Herrenabend“, die für eine besondere Atmosphäre sorgte. Das Programm hatten souverän die zwei Viertklässler Annika Fink und Julius Abel moderiert. Zur Jubiläumsfeier waren viele Gäste gekommen, darunter auch zahlreiche „Pioniere der ersten Stunde”, die mit großem Applaus begrüßt worden waren.

Neben Eltern und Großeltern waren außerdem Vertreter von Landkreis, Gemeinde und Schulamt erschienen. So sprachen Landrat Bernd Woide (CDU), Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig) und Schulamtsdirektorin Gabriele Atzler ihre Glückwünsche aus. „Die Grundschule Eiterfeld verbinde ich mit einer musikbegeisterten Schule und einer sehr engagierten Schulgemeinde“, sagte Woide. / sam

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