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Geisaer Gewerbegebiet wächst: Wirtschaftsminister Tiefensee übergibt Förderschreiben

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Übergabe der Fördermittel im Gewerbegebiet in Geisa
Beigeordnete Simone Kleinstück, Bürgermeisterin Manuela Henkel, Minister Wolfgang Tiefensee, Geschäftsführer Carsten Geigengack, Landtagsabgeordneter Martin Henkel sowie die Geschäftsführer Thomas Steinwachs und André Rübsam bei der Übergabe der Fördermittel im Gewerbegebiet in Geisa. © Stadt Geisa

Bei seinem Besuch im Gewerbegebiet in Geisa übergab Finanzminister Wolfgang Tiefensee Fördermittel an die Firma MES GmbH und besichtigte die neue LNG-Anlage.

Geisa - Das Gewerbegebiet in Geisa wächst. Davon konnte sich Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee vor Ort überzeugen. Aktuell bauen zwei Unternehmen aus den Bereichen Kältetechnik und Erdwärmenutzung Produktionsgebäude vor Ort.
Mit der Firma MES GmbH (Machinery Engineering und Service) wird sich nun eine Firma aus Fulda in Geisa ansiedeln, die innovative Lösungen rund um Produktionsanlagen: von der Anlagentechnik, über die Infrastruktur, bis zur Digitalisierung umsetzt.

Geisa: Gewerbegebiet wächst - Wirtschaftsminister übergibt Förderschreiben

„Wir suchten schon länger nach einer Expansionsmöglichkeit und in Geisa haben wir einen geeigneten Standort mit der passenden Fläche gefunden“, erklärte Carsten Geigengack, der neben Thomas Steinwachs und André Rübsam die Geschäftsführung der MES GmbH inne hat. Da die Mitarbeiter des Unternehmens nicht nur aus dem fuldischen Bereich, sondern auch aus dem Raum Bad Salzungen kommen, sei der Standort in Geisa zentral gelegen und die Fördermöglichkeiten in Thüringen seien sehr attraktiv.

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee freute sich, das positive Fördermittelschreiben mit einer Förderzusage in Höhe von 1,7 Millionen Euro an die drei Geschäftsführer übergeben zu können. Bürgermeisterin Manuela Henkel dankte allen Verantwortlichen des Thüringer Wirtschaftsministeriums. „Wichtig ist, dass die Fördermöglichkeiten für Unternehmen fortgeführt werden“, so Henkel. Geisa war jahrzehntelang mit seiner direkten Grenzlage von jeglichen wirtschaftlichen und infrastrukturellen Entwicklungen abgeschnitten und es gelte immer noch viel aufzuholen.

Landtagsabgeordneter Martin Henkel (CDU) freute sich ebenso über die positive Entwicklung im Gewerbegebiet. Gemeinsam mit Henkel hatte er den Fördermittelantrag auf Landesebene unterstützt. Die MES GmbH will nun zügig die Bauplanungen vorantreiben. Insgesamt soll auf dem etwa 14.000 Quadratmeter großen Gewerbegrundstück ein Büro- und Produktionshallenkomplex mit einer Größe von 3000 Quadratmeter entstehen. Ab 2025 will man mit der Produktion vor Ort anfangen und die aktuelle Belegschaft von 40 auf 60 bis 70 Mitarbeiter in Geisa aufstocken.

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