Hier sollen demnächst neun unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einziehen. / Foto: Hartmut Zimmermann

Gemeinde Burghaun bietet Altenpflege-Ausbildung für neun minderjährige Flüchtlinge

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Burghaun - Aus den Überlegungen darüber, wie die Integration der nach Burghaun kommenden jugendlichen Flüchtlingen möglichst gut gelingen kann, hat die Gemeinde ein Konzept entwickelt, das die Weichen in Richtung Ausbildung in Altenpflegeberufen stellt.

Neun unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden, vom DRK Hünfeld betreut, in absehbarer Zeit in das Obergeschoss des Mehrgenerationenhauses im Städeweg einziehen. Im Kontakt mit der Patrick Stellberg, dem Leiter der in Burghaun ansässigen Altenpflegeschule der Arbeiterwohlfahrt (AWO) entwickelte Bürgermeister Simon Sauerbier die Idee, den jungen Leuten die Möglichkeit aufzuzeigen, mit einer Ausbildung dort den Weg in ein Berufsfeld mit hohem Arbeitskräftebedarf einzuschlagen. Nicht nur Modell für Altenpflege Dazu, so Sauerbier, wolle man gemeinsam mit der AWO-Altenpflegeschule einen sprachkurs-begleiteten Ausbildungsgang auf den Weg bringen, der im Frühjahr beginnen soll. Bei dem Vorhaben engagiert sich auch der Rotary Club Rhön, der finanziell und organisatorisch unterstützt. Sauerbier strebt an, neben der Altenpflege auch andere Berufsfelder einbinden. / zi Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der gedruckten Ausgabe der Hünfelder Zeitung und im E-Paper.

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