Philipp Gescher / Archivfoto: Sabrina Mehler

Gescher als Direktor des Hünfelder Amtsgerichts eingeführt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Jetzt ist es offiziell: Dr. Philipp Gescher ist am Freitag als Direktor des Amtsgerichts in Hünfeld eingeführt worden. Der 46-jährige Fuldaer folgt auf Udo Lautenbach, der seit gut einem Jahr Direktor des Amtsgerichts in Fulda ist.

Von unserem Redaktionsmitglied Victoria Weber Gescher war seit 2011 Leiter der JVA in Hünfeld. Seit dem 15. Februar 2016 ist er am Amtsgericht in Hünfeld tätig. In den Grußworten wurde Gescher als aufgeschlossener, authentischer Chef bezeichnet. Er selbst hob hervor, dass der Teamgedanke ihm in seiner neuen Funktion sehr wichtig sei. „Meine Mitarbeiter sollen mit Begeisterung zur Arbeit gehen“, erklärte er. Er selbst sei ein Arbeitsjunkie und arbeite „wahnsinnig gern“. Sein Vorgänger Lautenbach hatte mit Unterbrechung 23 Jahre am Hünfelder Amtsgericht gearbeitet – zuerst als Richter, vier Jahre als Direktor des Amtsgerichts. Die Redner würdigten seine ruhige, ausgeglichene Art. Ein geflügeltes Wort sei immer gewesen: „Frag‘ den Lautenbach, der kann alles.“ Der 56-jährige Fuldaer freut sich, eine neue Herausforderung als Direktor des Fuldaer Amtsgerichts zu haben und nun zu Fuß zur Arbeit laufen zu können. „Danke, dass ich hier arbeiten durfte. Es war mir eine Ehre“, sagte er in der Außenstelle des Landratsamtes in Hünfeld. Am Amtsgericht in Hünfeld arbeiten mehr als 100 Mitarbeiter. Als zentrales Mahngericht und Vollstreckungsgericht hat es eine besondere Funktion in der Justizlandschaft. Weit mehr als 400.000 Mahnverfahren werden pro Jahr bearbeitet. Dem gegenüber stehen 1200 Verfahren, die am Amtsgericht verhandelt werden.

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