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Grundschule Hohenroda ist gesundheitsfördernde Schule

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hohenroda - Gesunde Erziehung und Umweltbewusstsein sind zwei der Aushängeschilder der Grundschule in Hohenroda. Aus diesem Grund zeichnete am Mittwoch Hessens Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel die verschiedenen Maßnahmen der Schulgemeinde zur gesundheitsfreundlichen Umgestaltung des Schulalltags mit dem Gesamtzertifikat „Schule und Gesundheit“ des Kultusministeriums aus.

Sie lesen eine Pressemitteilung des Hessischen Kultusministeriums im Wortlaut.

Bei einem Rundgang durch die Grundschule machte sich Lösel ein Bild von den zahlreichen Konzepten und zeigte sich begeistert: „Ihre Schule setzt in Sachen Erziehung der Grundschülerinnen und Grundschüler schon im Kindesalter auf Umwelt- und Ressourcenbewusstsein. Dies ist ein Schritt, der sowohl den Lehrkräften als auch der Schulleitung einiges abverlangt. Ich freue mich deshalb besonders, Ihnen heute für Ihr Bemühen danken zu können und hoffe, dass Sie auch in Zukunft auf ein gesundes Schulklima setzen.“

Die Grundschule kann Teilzertifikate in den Bereichen „Ernährung und Verbraucherbildung“, „Sucht- und Gewaltprävention“, „Bewegung und Wahrnehmung“ sowie „Lehrkräftegesundheit“ aufweisen, die eine breite Palette an verschiedensten Maßnahmen zum Wohle der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte abdecken. Im ersten Teil überzeugt sie mit täglich stattfindenden Frühstücken im Klassenverband und einem zuckerfreien Vormittag. Zusätzlich findet regelmäßig ein Projekttag in Kooperation mit dem örtlichen Kindergarten statt, der sich dem Thema der gesunden Ernährung widmet. Hierzu gibt es auch Informationsabende, um den Eltern das Maßnahmenpaket näherzubringen. In dieselbe Richtung weisen die Fortbildungen von Lehrkräften und Eltern im Ernährungsbereich.

Unter der Kategorie Sucht- und Gewaltprävention regelt die Schule in regelmäßiger Absprache mit den Schülerinnen und Schülern das Alltagsleben und die Umgangsformen im Unterricht. Ziel ist die frühzeitige Sensibilisierung der Kinder in Konfliktsituationen. Unterstützung erfährt die Idee von den eigens eingerichteten „Streitschlichtern“ und „Pausendiensten“, die die Lehrkräfte außerhalb der Unterrichtszeit in ihrer Aufsichtsfunktion unterstützen.

Im Teilaspekt „Bewegung und Wahrnehmung“ setzt die Schule auf regelmäßige Bewegungs- und Entspannungsphasen im Unterricht und bietet den Schülerinnen und Schülern in themen- und fächerübergreifenden Arbeitsgemeinschaften ein abwechslungsreiches Programm. Ebenso ist die Teilnahme an Sportwettkämpfen fester Bestandteil des Schullebens.

Zusätzlich hat sich die Schule der Gesundheitsförderung ihres Kollegiums verschrieben, indem Mitarbeitergespräche zwischen Schulleitung und Lehrkräften geführt sowie Arbeitsschutz- und Sicherheitsbestimmungen regelmäßig überprüft werden. Die Schule setzt darüber hinaus in Fortbildungen zum Thema Gesundheit aktiv auf das Wohl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Entsprechend viel Lob fand der Staatssekretär: „Sie haben es geschafft, ein umfangreiches Bündel an Maßnahmen zu erarbeiten und diese vor allem so umzusetzen, dass die gesamte Schulgemeinde in einer gesundheitsfördernden Atmosphäre lernen und lehren kann. Ich beglückwünsche sie zur Auszeichnung und wünsche weiterhin alles Gute!“

Hintergrund:

Um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen zu können, müssen vier Teilzertifikate erworben werden. Voraussetzung hierfür sind Zertifizierungen in den Bereichen Ernährung & Verbraucherbildung sowie Bewegung & Wahrnehmung und zudem zwei eigene gesundheitsbezogene Profilelemente (Sucht- & Gewaltprävention, Verkehrserziehung & Mobilitätsbildung oder Lehrkräftegesundheit).

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