Vier Männer waren in einem LKW in Lebensgefahr. Bei Berlin konnten sie auf sich aufmerksam machen (Symbolbild).
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Der Anhänger eines Lkw-Fahrers hat sich bei Hauneck selbstständig gemacht.

Kupplung verschlissen

Anhänger mit sieben Tonnen schwerer Ladung macht sich selbstständig - Doch Lkw-Fahrer hat Glück im Unglück

Ein 33-jähriger weißrussischer Lkw-Fahrer einer litauischen Spedition hatte Glück im Unglück, als sich sein Anhänger selbstständig gemacht hat.

Hauneck - Während der Fahrt am vergangenen Freitag, 6. November, hat sich der Sattelauflieger von der Zugmaschine gelöst. Der Mann hatte den mit etwa sieben Tonnen Stückgut beladenen Anhänger zuvor in einer Firma im Gewerbegebiet „Blaue Liede“ in Hauneck angehängt. Dabei hat er laut Polizei jedoch die Kupplung der Sattelplatte nicht ordnungsgemäß verriegelt.

Anhänger mit sieben Tonnen schwerer Ladung macht sich selbstständig

Nach wenigen hundert Metern löste sich, so meldet die Polizei, der Auflieger auf abschüssiger Straße in einer Kurve, blieb jedoch glücklicherweise seitlich an der Zugmaschine hängen. „Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Anhänger in den Gegenverkehr oder auf Fußgänger zugerutscht wäre“, schreiben die Beamten in der Pressemitteilung. (Lesen Sie hier: Lkw bleibt an A7-Brücke hängen)

Bei der technischen Überprüfung durch den Regionalen Verkehrsdienst sei später festgestellt worden, dass die Sattelkupplung stark verschlissen war.

„Daher wurde die Weiterfahrt bis zur vollständigen Reparatur des Fahrzeugs am Dienstag untersagt“, heißt es. Zudem habe der Fahrer an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung von mehreren Hundert Euro für die zu erwartende Geldbuße bezahlen müssen. (lea)

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