Fotos: Stadt Hünfeld

„Heimatklänge“ im Flüchtlingsheim: Künstler Dirk Hülstrunk veranstaltet Offene Bühne

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Unter dem Titel „Heimatklänge“ veranstaltet der Frankfurter Künstler Dirk Hülstrunk am Montag, 10. Dezember, eine „Offene Bühne“ in der Gemeinschaftsunterkunft „An der Grotte“ in Hünfeld. Neben Dirk Hülstrunk moderiert Latifa Hamchou aus Syrien den Abend.

Begrüßt werden die Gäste von Kulturstadträtin Martina Sauerbier. Beginn ist um 17 Uhr. Das teilte die Stadt Hünfeld mit, deren Pressemitteilung Sie nachfolgend im Wortlaut lesen: Bei der Veranstaltung sind einheimische und geflüchtete Teilnehmer eingeladen, Musik, Lieder, Tänze oder Gedichte vorzustellen, die sie an Heimat erinnern.

Wer nicht selbst Musik macht, singt, tanzt oder liest, kann Musik mitbringen, bei der er sich zu Hause fühlt. Musik vom Smartphone, mp3-Player oder CD ist willkommen. Gäste, die an dem Abend einen Beitrag zum Thema „Heimat“ vortragen möchten, werden vorab gebeten, sich bei Dirk Hülstrunk unter E-Mail dirkhuelstrunk@yahoo.de zu melden.

Dirk Hülstrunk ist ein Frankfurter Autor und Poetry-Slam-Veranstalter, der an dem Abend einige seiner Texte und Songs vorstellen wird. Der 54-Jährige lebt und arbeitet von Oktober bis Dezember 2018 im Künstlerturm der Stadt Hünfeld. Er hat eines der fünf Stipendien erhalten, die der Hessische Literaturrat mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst ausgeschrieben hatte.

Die Stadt Hünfeld nimmt erstmals an dem Projekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ teil. Hülstrunks Moderationspartnerin an diesem Abend ist Latifah Hamchou. Sie musste mit ihrer Tochter aus Syrien fliehen und lebt seit zwei Jahren in Hünfeld.

Die Offene Bühne wird in Kooperation mit dem Projekt Samo.fa (Stärkung der Aktiven aus Migrationsorganisationen in der Flüchtlingsarbeit) – Bundesverband NEMO und mit Unterstützung der Stadt Hünfeld veranstaltet. / HZ

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