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Das Herz von Mechthild Klee schlägt für den ländlichen Raum

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Eiterfeld - Mechthild Klee aus Eiterfeld-Reckrod vertritt die CDU im Kreisausschuss. Das Herz der 58-jährigen Hausfrau, Bäuerin und Kommunalpolitikerin schlägt für den ländlichen Raum.

Lesen Sie nachfolgend eine Pressemitteilung des Landkreises Fulda im Wortlaut: Mechthild Klee, die seit den Kommunalwahlen im Frühjahr 2016 dem Kreisausschuss angehört, sieht sich als Vertreterin der Interessen der Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Darüber hinaus ist der 58-Jährigen aus dem Eiterfelder Ortsteil Reckrod die Gleichstellung der Frau gerade im Berufsleben ein besonderes Anliegen in ihrer politischen Arbeit.

Die CDU-Politikerin stammt aus Eichenzell-Rothemann und hat nach dem Besuch der Winfriedschule zunächst Krankenschwester am Klinikum in Fulda gelernt. Nach der Heirat zog sie in die Heimatgemeinde ihres Ehemanns. Die beide haben vier mittlerweile erwachsene Kinder. Im Nebenerwerb bewirtschaftet das Ehepaar mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter einen 20 Hektar großen landwirtschaftlichen Betrieb.

Wobei das Schwergewicht auf der Schweinezucht und -mast liegt. In einem „geschlossenen System“ werden die Tiere als Ferkel auf dem Hof geboren und bleiben dort bis zur Schlachtreife. Ein weiteres Standbein ist die Direktvermarktung von selbst gebackenem Brot und Eiern. Zudem beteiligt sich der Betrieb am Projekt „Bauernhof als Klassenzimmer“.

Nach der Geburt des zweiten Kindes machte Mechthild Klee eine Ausbildung als Hauswirtschafterin und legte später die Meisterprüfung in der ländlichen Hauswirtschaft ab. Als Meisterin erwarb sie auch die Befähigung, junge Leute in hauswirtschaftlichen Berufen auszubilden. Bis heute arbeitet die 58-jährige Hausfrau und Bäuerin im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer mit.

Seit vielen Jahren ist sie außerdem Referentin für landwirtschaftliche und religiöse Themen bei der katholischen Frauengemeinschaft sowie den Landfrauen. Eine besondere Verbundenheit empfindet Mechthild Klee für die regionale Küche. Damit verfolgt sie gleichermaßen ein karitatives Anliegen. Denn einmal im Monat kocht sie für alleinstehende Personen im Pfarrheim in Eiterfeld.

Die Wurzeln des kommunalpolitischen Engagements von Mechthild Klee liegen im Elternhaus. Dies gilt auch für ihren jüngeren Bruder – ein anderer Bruder ist Missionar in Afrika –, der die Gemeinde Eichenzell im Kreistag vertritt. Ihr Vater Heinrich Müller war lange Erster Beigeordneter in Eichenzell und hat seinen Kindern den Rat mitgegeben: „Wenn Euch etwas stört und Ihr könnt es ändern, macht es besser! Wenn Ihr es aber nicht ändern könnt, dann seid ruhig!“

Deshalb engagierte sich Mechthild Klee zunächst in der katholischen Pfarrgemeinde und stieg dann in die Eiterfelder Gemeindepolitik ein, als ihre Kinder aus dem Gröbsten heraus waren. 1997 wurde sie für die CDU erstmals in die Gemeindevertretung gewählt und war später bis 2016 Mitglied im Gemeindevorstand.

Nach den Kommunalwahlen 2001 übernahm sie zusätzlich ein Mandat im Kreistag, gehörte bis zu ihrer Berufung in den Kreisausschuss dem Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft an und begleitete für zwei Legislaturperioden das Amt der stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden. Als Kreisbeigeordnete möchte Mechthild Klee nicht nach Aktenlage entscheiden, sondern sich vor Ort sachkundig machen.

Dabei hat sie den ganzen Landkreis im Blick. In besonderer Weise schlägt ihr Herz für den ländlichen Raum, dessen Attraktivität gerade für junge Familien sie stärken will. Die Eiterfelderin freut sich, dass ihr ehrenamtliches Engagement in Kirche und Politik das Familienleben bei Klees wesentlich bereichert hat und offensichtlich auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Denn auch die eigenen Kinder sind ehrenamtlich aktiv. / HZ

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