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Betrunkener Mann läuft über Gleise und bedroht Lokführer mit Hackmesser

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Ein 22-Jähriger hat den Lokführer einer Cantus-Bahn mit einem Hackmesser bedroht (Symbolfoto).
Ein 22-Jähriger hat den Lokführer einer Cantus-Bahn mit einem Hackmesser bedroht (Symbolfoto). © Uwe Zucchi/dpa

Ein 22-Jähriger ist bei Bad Hersfeld (Hessen) über die Gleise gelaufen und hat einen Lokführer mit einem Hackmesser bedroht. Die Polizei konnte den Mann festnehmen.

Bad Hersfeld - Wegen eines Gleisläufers kam es am Montagabend gegen 21.45 Uhr zu einem Polizeieinsatz auf der Bahnstrecke zwischen Bebra und Bad Hersfeld in Hessen. Ein 22-Jähriger aus Bad Hersfeld hielt sich verbotenerweise im Gleisbereich auf, teilte die Bundespolizeiinspektion Kassel mit.

Ein Lokführer einer Cantusbahn erkannte den Mann kurz vor Einfahrt in den Bahnhof Bad Hersfeld und kam rechtzeitig zum Stehen. Der Gleisläufer sprang daraufhin auf den Bahnsteig und bedrohte den Lokführer mit einem Hackmesser. Der Lokführer schloss sich daraufhin im Führerhaus ein und verständigte die Bundespolizei.

Hessen: Betrunkener läuft über Gleise und bedroht Lokführer mit Hackmesser

„Eine zusätzlich verständigte Streife der Polizeistation Bad Hersfeld konnte den Messermann nach kurzer Verfolgung im Bahnhof stellen und festnehmen“, heißt es weiter im Polizeibericht. (Lesen Sie hier: Randale im Bahnhof Fulda - 29-Jähriger wirft Telefon nach Bundespolizisten)

Gemeinsam mit den Beamten der Bundespolizei wurde der 22-Jährige ins Revier der Polizeistation Bad Hersfeld gebracht. Eine dort durchgeführte, freiwillige, Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,24 Promille. Weil er während der polizeilichen Maßnahmen durchweg aggressiv war, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Aufgrund seines geistigen Zustandes, wurde der Mann später in die Klinik für Psychiatrie in Bad Hersfeld gebracht.

Durch den Vorfall wurde keiner der Beteiligten verletzt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren unter anderem wegen Bedrohung eingeleitet. Wer weitere Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter Telefon (0561) 816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden. (ah)

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