Besucher an der Gedenkstätte Point Alpha.
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Geschichte erleben: Mehr jüngere Menschen wünscht sich die Europa-Abgeordnete Marion Walsmann (CDU) bei Point-Alpha Besuchen. (Archivbild)

Gegen politische Spaltung

Europa-Abgeordnete Marion Walsmann fordert: „Mehr Schulklassen sollten Point Alpha besuchen“

Mehr junge Besucherinnen und Besucher erhofft sich die Europa-Abgeordnete Marion Walsmann (CDU) für die Gedenkstätte Point Alpha. Die Politikerin informierte sich kürzlich über die Arbeit an der einstigen deutsch-deutschen Grenze.

Geisa - Bei ihrer Sommertour besuchte die CDU-Europa-Abgeordnete Marion Walsmann einen Ort, der wie kaum ein anderer für die deutsche Teilung und die Folgen des Kalten Krieges steht. Die einzige Thüringer Abgeordnete im Europäischen Parlament und CDU-Politikerin nahm sich viel Zeit bei einem Rundgang durch die Ausstellungen und denkmalgeschützten Anlagen in Geisa (Hessen), hörte aufmerksam zu, fragte nach und suchte – sichtlich beeindruckt von den musealen Angeboten und dem Bildungsbetrieb – den intensiven Austausch.

Mit reichlich Informationen, Fakten, Daten und Geschichten versorgt, wurde die 58-Jährige vom Geschäftsführer der Point Alpha Stiftung, Sebastian Leitsch, dem Wissenschaftlichen Leiter Dr. Roman Smolorz sowie dem Zeitzeugen und Point-Alpha-Mitbegründer Berthold Dücker. Die drei berichteten ihr über die derzeitige Situation der historischen Einrichtung, über die Arbeit vor Ort und schilderte die künftigen Herausforderungen, denen sich die Point Alpha Stiftung stellen muss.

Hessen: EU-Abgeordnete Marion Walsmann besucht Point Alpha - und äußert Wunsch

Walsmann lebt mit ihrer Familie in Erfurt und gehörte im Freistaat den früheren CDU-geführten Landesregierungen als Justiz-, Finanz- und Staatskanzleiministerin an. Der Stiftung ist sie seit ihrer Gründung 2008 verbunden.

Marion Walsmann hofft auf mehr junge Besucherinnen und Besucher an der Gedenkstätte Point-Alpha.

Einig war man sich, dass die Gedenkstätte eine solide Basis benötige, um weiterhin wichtige Impulse hinsichtlich der Erinnerungskultur und der Wissensvermittlung setzen zu können. Die Europa-Abgeordnete wünschte sich in diesem Zusammenhang vor allem, dass künftig mehr Schulklassen Point Alpha besuchten, um somit vor Ort geschichtliche Kenntnisse über die innerdeutsche Grenze zu erlangen. (Lesen Sie hier: Mit dem Forschungsinstitut Point Alpha zur Promotion nach Geisa)

Gerade jetzt, wo sich die politische Spaltung zu vertiefen scheine, sei es wichtig daran zu erinnern, warum Deutschland und Europa geeint am stärksten sei. Walsmann sagte zu, in Brüssel auf die Bedeutung von Point Alpha vor allem für die jüngeren Generationen hinzuweisen und die Gedenkstätte im EU-Parlament als wichtigen Standort für Demokratiebildung und -forschung noch bekannter zu machen. (zi)

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