Die Polizei stellte die Waffe nach dem Vorfall in Hünfeld-Stendorf sicher.
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Die Polizei stellte die Waffe nach dem Vorfall in Hünfeld-Stendorf sicher.

Unfall bei Treibjagd

Schrotladung im Bauch: Zustand von Jäger (52) aus Hünfeld weiter kritisch

Im Bereich Hünfeld-Stendorf hat sich am Mittwoch ein Jagdunfall ereignet. Ein 52-jähriger Mann aus Hünfeld wurde durch einen losgelösten Schuss einer Schrotflinte schwer verletzt.

Update vom 23. Dezember, 13.11 Uhr: Wie die Polizei berichtet, ist der Zustand des Jägers weiterhin kritisch. Allerdings sei der Mann aber nicht mehr in Lebensgefahr. Die Polizei, die noch ermittelt, geht derzeit von einem Unfall aus. Die Beamten hatte nach dem Vorfall die Waffe sichergestellt. 

Update vom 22. Dezember, 19.16 Uhr: Nach Auskunft des örtlichen Jagdpächters Torsten Steiner aus Neuwirtshaus waren bei der Jagd rund ein halbes Dutzend Jäger unterwegs um Hasen zu schießen. Als mitgeführte Hunde durchgingen, wollte ein 52-jähriger Mann aus Hünfeld die Tiere zurückhalten. Dabei soll sich ein Schuss aus dessen Waffe gelöst haben.

Der Mann wurde dabei aus kürzester Entfernung von einer Schrotladung in den Bauch getroffen. Seine Jagdkollegen riefen sofort Hilfe herbei. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Hubschrauber Christoph 28 in die Klinik geflogen.

Bei Hünfeld-Stendorf hat sich ein Jagdunfall ereignet.

Wie genau sich der Schuss gelöst hat, ist noch unklar und Gegenstand der Untersuchungen. Die Polizei hat nach dem Vorfall die Waffe sichergestellt.

Lesen Sie hier die Erstmeldung vom 22. Dezember, 15.46 Uhr: Hünfeld - Gegen 14.30 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte von einem Unfall bei Hünfeld-Stendorf (Hessen) informiert. In dem Bereich fand am Mittwoch eine Treibjagd statt, in deren Verlauf sich laut Sandra Hanke, Pressesprecherin bei der Polizei Osthessen, ein Schuss gelöst haben soll.

Hessen: Schuss löst sich bei Jagd - Mann (52) schwer verletzt

Wie Hanke auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet, wurde ein 52-Jähriger aus dem Kreis Fulda durch den Schuss lebensbedrohlich verletzt. Der Zustand des Mannes sei kritisch, weswegen er mit einem Hubschrauber in ein Klinikum gebracht worden war.

Zu der Frage, um welche Waffe es sich handelte, konnte Hanke keine Angaben machen. Wie das Online-Portal OsthessenNews berichtet, soll es sich bei der Schusswaffe jedoch um eine Schrotflinte gehandelt haben. Laut Reportern vor Ort hat sich der Verletzte selbst angeschossen. (hw, akh)

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