Rückblick ins Jahr 2011: Bürgermeister Eberhard Fennel (rechts) freut sich über den Europapreis für Hünfeld.
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Rückblick ins Jahr 2011: Bürgermeister Eberhard Fennel (rechts) freut sich über den Europapreis für Hünfeld.

Miteinander von Völkern

„Eine weltoffene Kleinstadt“ - So definiert sich Hünfeld in seinem Leitbild

  • Harry Wagner
    VonHarry Wagner
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Im weiterentwickelten Leitbild Hünfelds geht es darum, wie die Konrad-Zuse-Stadt in ihrer Außendarstellung gerne wahrgenommen werden möchte – und was sie für ein gutes Miteinander unter Nachbarn tun will. 

Hünfeld - Image ist nicht alles, aber viel. Im Herzen des Kontinents liegend möchte Hünfeld (Kreis Fulda) zeigen, wo es seinen Platz sieht. Der Anspruch ist im Leitbild klar formuliert: „Wir begreifen uns als weltoffene europäische Kleinstadt, die sich den Werten der Europäischen Union verpflichtet fühlt.“ (Lesen Sie hier: Hünfelder Leitbild - Das plant die Stadt in den Bereichen Bildung und Kultur)

Diese Werte seien vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus zwei Weltkriegen, dem Terror der Nationalsozialisten und den gerade in der Region unmittelbar spürbaren Folgen der deutschen Teilung enorm wichtig, um ein gedeihliches Miteinander von Völkern, Kulturen und Menschen unterschiedlichster Herkunft zu gestalten.

Hessen: Hünfelder Leitbild - so möchte die Stadt wahrgenommen werden

So sieht Hünfeld auch eine intensive Pflege seiner Städtepartnerschaften sowie zahlreicher internationaler Kontakte über Vereine und städtische Institutionen als wichtigen Beitrag zu Aussöhnung und Völkerverständigung.

Als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg erwähnt die Stadt den Europapreis des Europarats, der ihr im Jahr 2011 gemeinsam mit Landerneau für eine seit 1968 bestehende Partnerschaft verliehen wurde. Und damit reihte sich die Haunestadt in einen illustren Kreis von europäischen Metropolen ein, die diesen Preis zuvor schon erhalten hatten: Berlin, Wien, Den Haag, Bordeaux.

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