Auf der Fulda: Kanuten bei Lüdermund genießen die Natur in Osthessen.
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Auf der Fulda sind am Samstagabend zwei Kanufahrer gekentert. (Symbolfoto)

Hubschrauber in Anflug

Kanufahrer kentern auf der Fulda - Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte

Zwei Kanufahrer sind auf der Fulda gekentert und lösten damit einen Großeinsatz der Polizei und Rettungskräfte aus. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Bebra - Zwei gekenterte Kanufahrer lösten am Samstagabend um 20.40 Uhr nahe Bebra einen Großeinsatz bei Polizei und Rettungskräften aus. Vier Gruppenmitglieder im Alter von 49 bis 58 Jahren aus Niedersachsen und Berlin fuhren auf der Hochwasser führenden Fulda, heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Osthessen in Fulda.

In Höhe Bebra-Blankenheim kenterten zwei der vier Kanus. Einer der Gekenterten konnte durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen, ein zweiter sei nicht aufzufinden gewesen. Durch die Rettungsleitstelle wurden neben den Feuerwehren aus Bebra, Rotenburg und Bad Hersfeld die Tauchergruppe der Feuerwehr Bad Hersfeld sowie die DLRG Ortsgruppen des Landkreises Hersfeld Rotenburg und der Rettungdienst alarmiert, berichtete die Polizei. (Lesen Sie auch hier: Polizei rettet 75-Jährige vor dem Ertrinken)

Hessen: Kanufahrer kentern auf der Fulda - Großeinsatz für die Rettungskräfte

Neben mehreren Streifen der Polizei Rotenburg und Bad Hersfeld befand sich auch ein Polizeihubschrauber im Anflug als der vermisste Kanufahrer um 21.30 Uhr rund 1,5 Kilometer entfernt der Unglücksstelle wohlbehalten an Land gesichtet werden konnte. Er habe dort selbstständig das Ufer erreichen können, teilte die Polizei mit.

So blieb es bei diesem erneuten Zwischenfall glücklicherweise bei Sachschäden aufgrund des Verlustes von persönlichen Ausrüstungsgegenständen sowie zweier Kanus, die bisher nicht wieder gefunden werden konnten. Am 02. Juli hatte sich ein ähnlicher Kanuunfall im Bereich Niederaula ereignet.

Aufgrund der Vorfälle bittet die Polizei um Beachtung im Kanusport bekannter Sicherheitsempfehlungen: „Erkundigen Sie sich vor ihrer Fahrt über Eigenheiten der Strecke. Meiden Sie Fahrten bei Hochwasser und tragen Sie vor allem eine Schwimmweste“, so das Polizeipräsidium Osthessen. (sec)

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