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Moped-Fahrer rast auf Flucht vor Polizei durch Fußgängerzone - Passanten springen beiseite

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Von: Sebastian Reichert

Ein Moped-Fahrer hat sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei durch die Fußgängerzone von Bad Hersfeld geliefert. Passanten mussten zur Seite springen.
Ein Moped-Fahrer hat sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei durch die Fußgängerzone von Bad Hersfeld geliefert. Passanten mussten zur Seite springen. © Uwe Zucchi/dpa

Ein Moped-Fahrer hat sich eine gefährliche Verfolgungsfahrt mit der Polizei durch die Fußgängerzone von Bad Hersfeld geliefert. Passanten mussten zur Seite springen.

Bad Hersfeld - Wie das Polizeipräsidium Osthessen in Fulda berichtete, wollte sich ein 24-jähriger Fahrer eines elektrischen Kleinkraftrades am Donnerstag (10. Februar 2022) gegen 15.10 Uhr in der Dudenstraße in Bad Hersfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) der polizeilichen Kontrolle durch Polizeibeamte einer Zivilstreife entziehen.

Nachdem die uniformierten Beamten im Zivilauto dem Fahrer des Kraftrades deutliche Anhaltezeichen gaben, beschleunigte dieser unvermittelt. Er flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit auf seinem Fahrzeug durch die Innenstadt. Seine Flucht führte ihn entgegen einer Einbahnstraße in die Fußgängerzone (lesen Sie auch hier: Illegales Autorennen auf A66? 22-Jähriger rast mit 250 Stundenkilometern über nasse Fahrbahn).

Hessen: Moped-Fahrer rast auf Flucht vor Polizei durch Fußgängerzone

In einer Linkskurve im Bereich der Straße Am Treppchen/Am Rainchen stürzte der Mann laut Polizei aufgrund seiner nicht angepassten Geschwindigkeit. Dabei erlitt der Fahrer den weiteren Angaben zufolge leichte Verletzungen. An dem Zweirad entstand Sachschaden. Wegen des Verdachts der baulichen Veränderung stellte die Polizei es sicher.

„Auf seiner Flucht mit bis zu 80 km/h kam es zu mehreren Beinahe-Zusammenstößen mit anderen Verkehrsteilnehmern, die jedoch zu keinem weiteren Unfall führten“, berichtete ein Sprecher der Polizei. „Mehrere Fußgänger konnten - durch das Martinshorn gewarnt - rechtzeitig zur Seite springen.“

Der 24-Jährige hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Zudem stand der junge Mann laut Polizei möglicherweise unter dem Einfluß von Betäubungsmitteln. Die Beamten ermitteln gegen ihn nun auch wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens (lesen Sie auch hier: Staatsanwaltschaft klagt nach verbotenem Rennen auf A66 jungen Mann an: „Sie sind gefahren wie ein Wildschwein!“).

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