Muehlrad
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Soll erhalten bleiben: das Mühlrad am Großenbacher Tor.

Bleibt Mühlrad erhalten?

Hünfelder Magistrat beschließt: Planer können nun am Mühlgraben loslegen

Am Mühlgraben können die Planer nun loslegen. Das hat der Hünfelder Magistrat beschlossen. Die Planungen seien erforderlich, um die wasserrechtliche Genehmigung zu erhalten.

Hünfeld - Der Magistrat der Stadt Hünfeld hat jetzt Planungsleistungen für die Aufgabe des Mühlgrabens zwischen Großenbach und Hünfeld (Kreis Fulda) in Auftrag gegeben. Wie Bürgermeister Benjamin Tschesnok mitteilt, sind die Planungen erforderlich, um die wasserrechtliche Genehmigung zu erhalten.

Es geht zum einen um die Planung zur wasserrechtlichen Genehmigung, aber auch um den Fachbeitrag Naturschutz, der durch ein Büro für Landschafts- und Gewässerökologie erstellt wird. Die Stadtverordnetenversammlung hatte in ihrer Sitzung vom 8. Juli beschlossen, den Mühlgraben aufzugeben. In der Abwägung hatten sich die Stadtverordneten dagegen entschieden, ihn grundlegend zu sanieren, was Kosten von weit über drei Millionen Euro erforderlich gemacht hätte.

Hünfeld: Planer können nun am Mühlgraben loslegen

Allein die dringlichsten Sanierungsarbeiten waren nach einschlägigen Untersuchungen mit über 200.000 Euro bewertet worden, wobei künftig mit erheblichen weiteren Investitionen hätte gerechnet werden müssen. Auf der anderen Seite haben die Mühlenberechtigten auf ihre Wasserrechte verzichtet.

Derzeit werden Überlegungen vorangetrieben, das Mühlrad am Großenbacher Tor und das kleine offene Gerinne im Stiftsbezirk zu erhalten, um an die historische Funktion des Mühlgrabens zu erinnern, betont Tschesnok.

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